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Schulausfälle in Nds.

Als Sportassistenten zurück ins neue Schuljahr

 

Auf rund 20 neue Sportassistenten kann die Sehnder KGS dieses Schuljahr zurückgreifen. Sie haben ihre Ausbildung vor den Ferien abgeschlossen und stehen nun den Lehrern als Hilfskräfte bei der Ausbildung in den Stunden zur Seite. Damit geht die KGS konsequent ihren Weg weiter, Schüler in die Verantwortung einzubinden.

Die Ausbildungsleiterin Heelje Ahlborn ist sehr zufrieden mit den Ergebnissen dieser Woche und ist sich sicher, dass die Schüler im jetzt beginnenden Schuljahr eine große Hilfe für die Ausbildung sein werden. Dank des Fördervereins der KGS in Zusammenarbeit mit dem Sportring Sehnde ist auch die finanzielle Seite der Ausbildung abgedeckt, denn Mittel stehen der Schule für diese sinnvolle Ausbildung in ihrem Budget nicht zur Verfügung.

Der Förderverein hat das Projekt mit 360 € unterstützt.


Viele kleinere Kinder toben durch die Halle an der Feldstraße; mit dabei sind ältere Schüler, die mit ihnen Sportausbildung betreiben. An der Seite sitzen Rüdiger Streilein, Fachleiter Sport der KGS, und der FSJler der Schule. Sie sind die Initiatoren des Projektes “Sportassistent”, in dem sich Schüler der Ausbildung zur Unterstützungskraft für Sportlehrer unterziehen. Rund eine Woche dauert dieser Lehrgang, der die Schüler danach befähigt, gemeinsam mit einem Sportlehrer die Ausbildung vorzubereiten, zu leiten und nachzuarbeiten. Selbst sie Planungsschritte für eine Sportstunde lernen die Schüler. Dabei geht es aber überhaupt nicht um die Kompensation sonst ausfallender Stunden, sondern durch den Einsatz dieser “Assis” auf Teilstationen und –übungen kann der Ausbildungsleiter die Schulung intensivieren und das Ergebnis verbessern, da er einzelne Schüler mit dem Assi noch üben lassen kann, während die anderen schon den nächsten Schritt machen. Dazu können die Assis durch ihre Ausbildung bei Turnieren, Sportfesten und anderen sportlichen Ereignissen als Stationsleitende eingesetzt werden.

Aber auch in Theorie werden die Unterstützer geschult. Sie erfahren viel über Haftung, Sicherheit, Gruppenleitung und –dynamik. Dazu kommt ein Abschnitt “Teambildung”. Insgesamt umfasst die Ausbildung 32 Stunden, gemischt aus Theorie und Praxis. Am Ende steht dann das Zertifikat “Schulsportassistent”, das die Jugendlichen erhalten haben.

Für den Ausbildungsabschnitt heute haben die Schüler die Stunde selbst vorbereitet und organisiert und am Tag zuvor hatten sie bereits mit der “Prüfgruppe”, einer 5. Klasse, die Prüfung zum Sportassistenten abgelegt. Heute geht es um das Thema “Kleine Spiele” mit Variationen, dazu Fußball als “Großes Spiel”. Stundeninhalt und –aufbau haben die neuen Assis selbst erarbeitet. Dabei werden sie kritisch begleitet von Jörg Beismann und Heelje Ahlborn, Ausbilder für den Regionssportbund, die die Stunde im Anschluss mit den Assis auswerten. Die Kinder jedenfalls sind begeistert, nicht nur, weil sie von anderen Schülern unterrichtet werden, auch der Spaß scheint groß zu sein.

 

 

 

 

 




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