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Presseberichte über die KGS Sehnde

Ann-Kathrin Schmidt (links) und Mia Bajorath haben beim Vorlesewettbewerb Urkunden und Bücher gewonnen.
Ann-Kathrin Schmidt (links) und Mia Bajorath haben beim Vorlesewettbewerb Urkunden und Bücher gewonnen. Quelle: Katja Eggers

Mia Bajorath und Lara Jochim sind die besten Vorleserinnen der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Sehnde. Sie haben sich im Wettbewerb der Sechstklässler am Freitag gegen die anderen 16 Klassensieger durchgesetzt und dürfen die Schule im Februar nun bei der nächsten Runde im Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels auf Regionsebene vertreten.

Mia setzte sich unter den Real- und Hauptschülern durch, auf Platz 2 und 3 landeten Leonie Bergmann und Ann-Kathrin Schmidt. Lara belegte derweil den ersten Platz im Gymnasialzweig vor Greta Jacobs und Marlon Häger. „Insgesamt haben die Mädchen diesmal die Nase vorn gehabt“, erklärte Lehrerin Jennifer Panke. Das sei jedoch nicht allzu verwunderlich, denn auch unter den Klassensiegern waren bereits mehr Mädchen gewesen.

Beim Schulentscheid lasen die Klassensieger am Freitag im Selbstlernzentrum Ausschnitte aus selbst gewählten Büchern vor. In der Jury saßen die Schulsieger des Vorjahres, Lehrer sowie Elternvertreter und achteten auf die Kriterien Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl. Während bei der Lesetechnik etwa Tempo, Betonung und Lautstärke bewertet wurden, kam es bei der Interpretation darauf an, beim Vorlesen eine bestimmte Stimmung zu erzeugen. Unter dem Punkt Textauswahl war für die Jury indes wichtig, dass der gelesene Ausschnitt einen Eindruck vom Buch vermittelte und auch Zuhörer ihn verstanden, die das Buch vielleicht nicht kannten.

Die Jury hatte am Ende die Qual der Wahl. „Die Entscheidungen waren sehr knapp“, berichtete Lehrerin Birte Bohnhof-Zuschke. Ihr Kollege Kai Jäckel, der den Vorlesewettbewerb organisiert hatte, betonte, dass die Schüler allesamt auch für sich selbst und ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung gewonnen haben. „Sie sind mitunter über sich selbst hinausgewachsen und haben trotz Lampenfiebers vor rund 100 Mitschülern vorgelesen“, sagte Jäckel.

 


 

 

 

Die Barockkirche in Ilten wird von den jugendlichen Musikanten mit Leben gefüllt.
Die Barockkirche in Ilten wird von den jugendlichen Musikanten mit Leben gefüllt. Quelle: Christoph Schönbeck

Nur selten ist die Barockkirche in Ilten so voll mit Jugendlichen wie heute: Dort geben 120 Schüler der Kooperativen Gesamtschule (KGS) ab 18 Uhr ein Advents- und Weihnachtskonzert. Das Programm bestreiten drei Schulorchester der Jahrgänge 6 bis 10 sowie ein Chor. Dazu sind nicht nur Mitschüler, Freunde und Angehörige, sondern auch Gäste aus den Ortsteilen und insbesondere aus Ilten, Bilm und Höver willkommen, die zur Kirchengemeinde Ilten gehören. Auf dem rund 90-minütigen Programm stehen sowohl klassische Adventslieder wie etwa „Macht hoch die Tür“ oder „Maria durch ein Dornwald ging“ als auch modernere Stücke wie „Come and Blow, Winter Wind“ von Joachim Fischer oder „Look What I Found“ von Stefanie Germanotta (alias Lady Gaga).

Für die Schüler sei das Advents- und Weihnachtskonzert immer eine willkommene Gelegenheit, ihre intensiv eingeübten Stücke vor Publikum zu präsentieren, sagt Kirchenvorsteher Sievert Herms. Zudem werde damit die gute Kooperation mit der Iltener Kirchengemeinde auf musischer Ebene weiter gefestigt. Bereits seit einigen Jahren erfreuten zudem Musikgruppen der KGS die Besucher der jährlichen Herbstfeste rund um den Iltener Kirchturm.

 


 

 

 

Jugendliche wünschen sich, dass die Drösewiese an der B 65  zu einem Platz für Jugendliche umgestaltet wird.
Jugendliche wünschen sich, dass die Drösewiese an der B 65 zu einem Platz für Jugendliche umgestaltet wird. Quelle: Patricia Oswald-Kipper

 

Sehnder Jugendliche wünschen sich einen zentrumsnahen Treffpunkt . Das ist das Ergebnis eines Projekts an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) zur Digitalisierung vor einigen Monaten. Neuntklässler hatten sich zusammen mit Lehrer Stefan Sippel und einem Planungsbüro dazu Gedanken gemacht – und waren dabei auf die städtische Drösewiese gestoßen. Stellvertretend für die neunte Klasse präsentierten Kader Süzük und Paulina Gondek am Montagabend in einer Sitzung des Ortsrats ihre Pläne für das Areal.

 

Kader Süzük und Paulina Gondek von der Sehnder KGS stellen im Ortsrat ihre Pläne für den Jugendplatz Drösewiese vor
Kader Süzük und Paulina Gondek von der Sehnder KGS stellen im Ortsrat
ihre Pläne für den Jugendplatz Drösewiese vor. Quelle: Patricia Oswald-Kipper

 

Demnach soll der dortige Bolzplatz zunächst bestehen bleiben. Die Jugendlichen wünschen sich zudem Beleuchtung, Sitzgelegenheiten und einen Unterstand – etwa in Form eines Bauwagens. Auch eine Tischtennisplatte sei vorstellbar. „Tischtennisschläger und Fußbälle könnten im Bauwagen gelagert werden“, erklärte Sippel. Der Bauwagen könnte später mit einem Zahlenschloss verschlossen werden. Der Zahlencode sei dann auf der Homepage der KGS ersichtlich. So könne man eine Umnutzung als Unterschlupf für Wohnungslose oder auch Vandalismus vermeiden, sagte Sippel. Zudem sei auch das Aufstellen von Insektenhotels vorstellbar, meinte der Lehrer.

Die Drösewiese an der Bundesstraße 65 sei ein idealer Platz für einen „modernen Treffpunkt für Jugendliche“, erklärten die Schülerinnen vor dem Gremium. Der Platz sei durch seine Lage in der Stadtmitte von überall gut erreichbar. Zudem gebe es an der angrenzenden Bundesstraße auch eine Bushaltestelle.

Politiker im Ortsrat finden die Idee gut

Kader Süzük und Paulina Gondek warben bei den Kommunalpolitikern mit den Vorteilen, den ein solcher Jugendplatz habe: „Damit wird ein neues Freizeitangebot für Jugendliche geschaffen“, sagte Paulina Gondek. Jugendliche hätten einen zentralen Treffpunkt und müssten nicht auf Spielplätze in den Ortschaften ausweichen. Die Nähe zur KGS ermögliche zudem die Zusammenarbeit der Stadt mit der Schule bei der Gestaltung und der Pflege des Areals.

Die Politiker waren von der Initiative begeistert. „Die Idee ist sehr gut“, lobte Werner Kracke (SPD). Er regte aber an, statt eines Bauwagens einen Container aufzustellen, da dieser Vandalismus besser Stand halte. Fachdienstleiter Godehard Kraft von der Stadt freute sich auch über den Einsatz der Schüler. Es sei besser, so etwas gemeinsam mit den Nutzern zu entwickeln. „Das hat dann eine ganz andere Qualität“, sagte Kraft. Die Kommunalpolitiker regten an, auf dem Gelände gleichzeitig einen Bouleplatz zu schaffen. „Dann wäre das Angebot generationenübergreifend“, meinte Süß. Solch eine zusätzliche Einrichtung schaffe mehr soziale Kontrolle, war man sich im Ortsrat einig.

Über Kosten konnten die Schüler noch nichts sagen. Die Kommunalpolitiker einigten sich darauf, zusätzlich 10.000 Euro für die Umgestaltung des Platzes in den neuen Haushalt 2019 einzustellen. Nächste Schritte zur Gestaltung des Platzes sollen bei einer Projektwoche im Sommer zusammen mit Vertretern der Stadt entwickelt werden. „Die Schüler sind sehr stolz darauf, was aus ihrer Idee geworden ist. Wir wollen das jetzt auch zügig umsetzen“, gibt sich Sippel optimistisch.

 


 

 

 

Sehnde News vom 01.11.2018

Zweites ausverkauftes „Gruseldinner“ der KGS Sehnde – Publikum be-„geistert“

Bereits zum 2. Mal fand am Dienstag, 30.10.2018, exakt am Abend vor Halloween, nach dem 21.09.2018 das Gruseldinner „Die Gräfin“ der KGS Sehnde in Kooperation mit dem KGS-Schülercafé statt. Die zwei schnell ausverkauften Veranstaltungen der Theater AG der KGS Sehnde fanden dieses Mal in der Mensa der Schule statt, da das bisher genutzte Forum wegen Bauarbeiten nicht zur Verfügung stand.

Von Lutz Akemann

Szenen zwischen den Menügängen bezogen das Publikum mit ein – Foto: LAK

Szenen zwischen den Menügängen bezogen das Publikum mit ein – Foto: LAK

 

Die liebevoll gruselig dekorierte Mensa bot für acht große Tische, mit etwa 40 Personen besetzt, Platz und konnte dadurch vom direkt angrenzenden Schülercafé bestens unterstützt werden. Die insgesamt zirka 30 Schüler der Theater AG im Alter von zwölf bis 19 Jahren besuchen derzeit die Klassen 5 bis 12, einige Jugendliche des Schülercafés engagieren sich unabhängig vom Schulbesuch gerne noch im Schülercafé – nur wegen dem Spaß an der Freude der Gemeinsamkeit.

Einlass zum Theater war ab 18.30 Uhr. Von den Schülern wurde man zum Platz begleitet und fühlte sich dadurch tatsächlich wie in einem Schloss. Um 19 Uhr begrüßte Sebastian Prignitz, der Leiter der Theater AG, die Gäste. Anschließend begann der Einstieg ins Theaterstück mit einem kleinen Cocktail, bevor sich das von den Schülern des Cafés fantastische, selbst zubereitete und servierte Vier-Gänge-Menü mit dem amüsanten Theaterstück, auch unter Einbeziehung des Publikums, abwechselte. Die Geschichte einer, durch geplatzten Reifen am Bus, gestrandeten Truppe in dem merkwürdigen, großen Schloss der Gräfin, die gerne alle „Gäste“ aussaugen wollte, konnte sehr gut von den Schülern umgesetzt werden – die selbst auch sichtlich Spaß daran hatten. Der eingesetzte Humor, aber auch die Ernsthaftigkeit der Geschichte, waren jederzeit zu spüren.

 

Auch die Küchen- und Serviercrew bekam nach „Fallen des Vorhangs“ den wohlverdienten Applaus – Foto: LAK

 

Ende des Theaterstücks war gegen 22 Uhr. Nachdem dann durch die Schulleitung noch bekannt wurde, dass Sebastian Prignitz seinen 38. Geburtstag wie auch der Darsteller des „Igor“ seinen 13. Geburtstag feierten, ließ sich das Publikum auch ein Geburtstagsständchen nach der Übergabe kleiner Aufmerksamkeiten nicht nehmen.

Ein großer Dank ging an alle Sponsoren, den Förderverein sowie alle Eltern, Großeltern und Geschwister für die großartige Unterstützung beider Veranstaltungen. Ohne das riesige Engagement des Schülercafés, der Theater AG als auch allen Verantwortlichen im Hintergrund wären derartige Angebote gar nicht möglich. Gemeinsame Meinung aller Gäste: „Macht weiter so!“

 


 

 

 

Gruseldinner in der KGS-Mensa: An der opulenten Tafel der Gräfin wiegen sich die Gäste noch in Sicherheit, aber Diener Igor (Svea De Haan, rechts), kommt ihnen schon sehr seltsam vor. Die Reiseleiterin (Marie Kaufhold, von rechts), Handwerker Jop (Jonas Jeworutzki), Jungbauer Hinnerk (Eric Uzarewicz) Wirtin Martha (Dilara Thom).
Gruseldinner in der KGS-Mensa: An der opulenten Tafel der Gräfin wiegen sich die Gäste noch in Sicherheit, aber Diener Igor (Svea De Haan, rechts), kommt ihnen schon sehr seltsam vor. Ursula (Malina Aue), Handwerker Jop (Jonas Jeworutzki), Jungbauer Hinnerk (Eric Uzarewicz), Wirtin Martha (Dilara Thom). Quelle: Susanne Hanke

Festlich geschmückte Tische, sanftes Kerzenlicht, Gäste, die sich angeregt unterhalten –und plötzlich jagt eine bucklige Gestalt mit einer Axt zwischen den Tischen herum. Da gerät die Vorspeise in Vergessenheit, der Löffel fällt aus der Hand und der Schrecken sitzt tief in den Gliedern. Doch bei diesem Grusel-Dinner der Theater-AG an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) gerät am Dienstagabend niemand in Lebensgefahr. Vielmehr bietet es vor allem spannende Unterhaltung und unterschwelligen Humor.

In der Tat hält die Theater-AG in Zusammenarbeit mit dem Schülercafé an diesem Abend vor Halloween einen wahren Gaumen- und Nervenkitzel bereit. Mittendrin befinden sich die Zuschauer mit einem Bloody Mary als Aperitif. Und mit Schwarzlicht-Schminke wird dabei die perfekte Gruselanimation für körperlosen Geister geschaffen.

Das Bühnenbild habe sich nach und nach entwickelt und sei teilweise von einem Puppentheater inspiriert, erläutert Spielleiter Sebastian Prignitz. Er selbst hat bereits in einem Krimi-Dinner als Schauspieler Erfahrungen gesammelt. Da sei es ihm durch den Kopf geschossen, so etwas auch einmal in der KGS-Mensa zu inszenieren. Dort bedient am Dienstagabend der bucklige Igor die Gäste an der Tafel der Gräfin, während die Zuschauer von aufmerksamen Servicekräften des Schülercafés mit einem Vier-Gänge Menü verwöhnt werden. „Genießen Sie die Suppe, solange Sie noch können“, raten die Geister. Denn die Gräfin entpuppt sich kurz darauf als Vampir, der schon gierig auf das Blut seiner arglosen Gäste wartet.

 


 

 

 

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