Company Logo

Schulausfälle in Nds.

Presseberichte über die KGS Sehnde

HAZ vom 17.06.2017

Abschlussfeier auf Großbildleinwand

Kooperative Gesamtschule Sehnde entlässt 146 Haupt- und Realschüler / „K-Konzept“ erweist sich als Erfolg

Die Absolventen erhalten ihre Abschlusszeugnisse auf der Bühne im KGS-Forum. Foto: Eggers
Die Absolventen erhalten ihre Abschlusszeugnisse auf der Bühne im KGS-Forum. Foto: Eggers

 

Sehnde. Die Kooperative Gesamtschule (KGS) Sehnde hat am Donnerstagabend ihre Haupt- und Realschüler entlassen. Die 141 Zehntklässler und fünf Neuntklässler nahmen ihre Abschlusszeugnisse auf der Bühne des KGS-Forums entgegen.

Weil das Forum bis auf den letzten Platz besetzt war, verfolgten viele Eltern und Gäste die Feier auf einer Großbildleinwand in der Schulstraße. Schulleiter Carsten Milde betonte in seiner Rede, dass die Zehntklässler der zweite Jahrgang in dem in Niedersachsen immer noch weitgehend einmaligen „K-Konzept“ sind, also den kombinierten Klassen des Haupt- und Realschullzweigs.

Erfolgreiches „K-Konzept“

Wie erfolgreich dieses Konzept ist, belegte Milde mit Zahlen: Von den Realschülern schafften knapp 57 Prozent den erweiterten Sekundarabschluss I, der zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe berechtigt. „Das ist der höchste Wert, den wir bei den Abschlüssen eines zehnten Jahrgangs bisher hatten“, betonte Milde. K-Zweig-Leiter Lars Witte würdigte die Jahrgangsbesten: Ronja Döring und Andreas Kaufhold glänzten mit einem Notendurchschnitt von 1,35. Carolin Schulte schaffte sogar einen Wert von 1,1. Milde hatte zuvor noch einmal auf die wichtigen Ereignisse im Abschlussjahr zurückgeblickt. Auf den ersten Blick seien ihm die vielen Terroranschläge und politischen Auseinandersetzungen in den USA und der Türkei eingefallen. Hoffnung mache ihm aber die Jugend. Denn die sei es gewesen, die sich in Großbritannien gegen den Brexit gestellt und beim Kirchentag ein Zeichen gegen Unsicherheit und Angst gesetzt habe.

„Ich wünsche mir, dass Ihr Teil einer Generation seid, die weltweit auf Angstmache und Terror mit Weltoffenheit, Liebe und Freiheit reagiert“, sagte Milde an die Abgänger gewandt.

Weil das Forum überfüllt ist, verfolgen viele Eltern und Gäste die Feier in der Schulstraße auf einer Großbildleinwand.

Weil das Forum überfüllt ist, verfolgen viele Eltern und Gäste die Feier in der Schulstraße auf einer Großbildleinwand.

 

Das sind die Absolventen der KGS

10Ka: Sozdar Alim, Gülay Ayhan, Erik Bertram, Lea Brinkmann, Vanessa Broszeit, Hendrick Buchwald, Tizian Dessau, Philip Dietrich, Freya Engelke, Angelique Ernst, Diana Grenz, Gina Grosser, Marcel Handelmann, Emma Jopien, Bernhard Kandora, Theodor Krajewski, Marvin Krondorf, Stefanie Lajbrant, Cilia Metsch, Lea Reitemeyer, Milan Schickedanz, Kevin Enrico Schmidt, Celina Söchtig, Tim Stübing, Phillipe Suray, Marcel Veth, Gesa Warneke, Maurice Zeimer.

10Kb: Sarah Barfigo, Christoph Bettmann, Baldur Böttcher, Ronja Döring, Till Herbst, Lennart Kienzle, Nataly Kracke, Sophia Kriete, Simon Larisch, Matthias Canis, Camie Ostermeyer, Timon Pietschmann, Jennifer Schuft, Serhat Caran, Mandy Seidel, Serhat Sevim, Kyra Snyder, Sina Springer, Kai Stelmaczyk, Celina Theile, Nalin Tomen, Florian Weise, Justin Wußmann, Divan Kizilboga, Jiyan Kizilboga, Jason Nocon, Laura Seele, Mike Siegert, Niclas Wölbitsch.

10Kc: Hilen Abdullah Hassan, Pascal Ahsendorf, Laura Böker, Maurice Dannenberg, Niklas Gewiese, Lena Grabbe, Kamal Haso, Frederic Hengst, Lennart Herbing, Rita Carolina, Huayhua Salinas, Mazlum Kilinc, Murat Kilinc, Alexsandra Kullick, Hannah Lüth, Emely Meinke, Abla Miro, Gina-Marie Mutz, Denise Niemeyer, Philip Schillberg, Jessica Schuft, Demhat Tomen, Yannis Volkenandt, Alyssa Vosseler, Jana Welke, Alissa Wöllmann, Diana Yerin.

10Kd: Dennis Ascher, Burhan Berisha, Alina Bertram, Charlotte Böhme, Robin Brungers, Acelya Can, Dünya Dag, Laura Gläser, Till Henning, Malte Huch, Elias-Duncan Kieke, Kimberly Könnecke, Eftihia Lemonis, Yannick Liedtke, Marlen Lobenstein, Luca Mordelt, Jasmin Plusa, Felix Politze, Sibel Sardas, Phillip Scaletta, Karolin Schulte, Cedric Stolte, Philine Stradtmann, Jona Thiel, Doreen Treichel, Lucas Trusch, Philipp Wagner, Denis Wolschenko.

10Ke: Tim Bölke, Ben Bartel, Cedrine Bettin, Laetitia Bollmann, Tessa Günther, Andreas Kaufhold, Angela Krieger, Jenny Meyer, Justin Brakmann, Celina Bruns, Domino Bunnenberg, Alexandra Felde, Tim Glombik, Laurin Rutz, Diyar Kilinc, Friederike Kurth, Tim Maiwald, Fabienne Müller, Katharina Niemann, Anna Paßora, Tim Pohl, Tom Rudel, Antonia Schäfer, Jennifer Wolf, Ayse Yerek, Mirko Zörner, Christopher Wolpert.

9K: Emma Joppien, Thomas Dridiger, Michael Skuballa, Bedia Sardas, Hannah Weiß

 


 

 

 

HAZ vom 17.05.2017

KGS-Schüler helfen der Fahrradwerkstatt

Rost entfernen, Schläuche tauschen, Beleuchtung erneuern: Jugendliche machen alte Fahrräder verkehrstauglich, um sie anschließend an Flüchtlinge zu übergeben

Viele zufriedene Gesichter: Die KGS-Schüler übergeben ihre Fahrräder an die Werkstatt in Rethmar.Foto: Gückel
Viele zufriedene Gesichter: Die KGS-Schüler übergeben ihre Fahrräder an die Werkstatt in Rethmar. Foto: Gückel
 

Sehnde. Die Lehrer sind stolz auf ihre Schüler – und die Schüler sind stolz auf sich selbst: 24 Fünft- bis Zehntklässler der KGS Sehnde haben jetzt der Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge in Rethmar einen bemerkenswerten Dienst erwiesen. Die Kinder und Jugendlichen motzten in einer Projektwoche neun Fahrräder auf.

„Die Schüler haben das wirklich tüchtig gemacht“, sagt Lehrer Nicholas Meeter. Zusammen mit seinem Kollegen Daniel Drewke hat er die Aktion der Schüler in der Projektwoche geleitet. Gemeinsam radelte man nun von Sehnde zur Fahrradwerkstatt auf dem Gelände des früheren Bundessortenamts in Rethmar, um die neun Räder als Spende zu übergeben. In der Werkstatt werden alte Fahrräder verkehrstauglich gemacht, um sie an Flüchtlinge zu übergeben.

Sämtliches Werkzeug vorrätig

Ihre neun Räder hatten die Schüler als Spenden selbst zur Projektwoche mitgebracht. An einigen hielten sich die Reparaturen in Grenzen. An anderen mussten die Schüler kräftig basteln, Rost entfernen, Schläuche tauschen oder die Beleuchtung erneuern. „Das haben wir nur hinbekommen, weil wir sämtliches Werkzeug in der Schule schon vorrätig hatten“, sagt Meeter. Und so lernten die Schüler auch den Kettennietendrücker und den Kurbelabzieher kennen.

Zum Abschluss folgt noch ein Check

„Die Aktion war eine echt gute Sache“, sagte Schüler Kamal (17) bei der Übergabe der Fahrräder. Und Karl-Heinz Reinsch von der Fahrradwerkstatt lobte die Schüler: „Eure Fahrräder sind gut. Wir können sie gut gebrauchen.“ Allerdings werde jedes einzelne nun noch einem eingehenden Check unterzogen, bevor es an einen in Sehnde lebenden Flüchtling übergeben werden kann.

 


 

 

 

HAZ vom 11.05.2017

KGS-Schüler sind jetzt Junior-Coaches

Niedersächsischer Fußballverband bildet in KGS Sehnde 14- bis 18-Jährige aus

Nick Beermann erklärt den Grundschülern, wie sie korrekt gegen den Ball treten.
„Nicht mit der Spitze, sondern mit dem Innenrist“: Nick Beermann erklärt den Grundschülern, wie sie korrekt gegen den Ball treten.Fotos: Eggers (2)
 

Sehnde. In der Sporthalle an der Feldstraße dreht sich derzeit alles um Fußball. Der Niedersächsische Fußballverband (NFV) bildet dort Jugendliche zu sogenannten Junior-Coaches aus. Der Lehrgang ist der Einstieg in eine offizielle Trainer-Lizenz-Ausbildung.

Referenten des NFV leiteten die Jugendlichen dabei seit Montag in insgesamt 40 Unterrichtseinheiten an. Neben Fußballfachwissen, rechtlichen Aspekten und dem Basiswissen in Erster Hilfe lernten die 14- bis 18-Jährigen unter anderem, wie sie Trainingseinheiten vorbereiten und durchführen, worauf es beim Umgang mit Kindern ankommt und welche Spiel- und Turnierformen es gibt.

Am Mittwoch setzten die angehenden Junior-Coaches ihr Wissen in die Praxis um und führten ein Fußballtraining mit Viertklässlern der Astrid-Lindgren-Grundschule durch. KGS-Schüler Nick Beermann zeigte seiner Gruppe, wie man zielgenaue Pässe spielt. „Das ist schon ein wenig stressig, weil die Kinder mitunter so wuselig sind“, sagte der 15-Jährige. Um die Gruppe beisammenzuhalten, setze er daher seine Stimme ein. „Man muss schon etwas lauter sprechen, aber die Kinder nicht anschreien“, erklärte Beermann.

Vorstufe zum Trainer

Er ist selbst aktiver Fußballer beim MTV Ilten. Die Ausbildung zum Junior-Coach reizt ihn, weil er sich vorstellen kann, sich beim MTV später selber einmal als Trainer zu engagieren. Bei den Grundschülern kam sein Training bereits bestens an. „Er ist ganz nett und kann total gut erklären – ich hab alles verstanden“, sagte die zehnjährige Carolin.

Als Junior-Coach darf Beermann in der Schule bei außerunterrichtlichen Sportangeboten und Projektwochen unterstützen, in Vereinen kann er sich als Betreuer, Co-Trainer oder Trainer bewerben. „Darüber hinaus geht es aber auch um Persönlichkeitsentwicklung“, erklärte NFV-Referent Kim Neubert. In der Ausbildung zum Junior-Coach würden die Jugendlichen lernen, Verantwortung zu übernehmen, soziale Kompetenzen zu entwickeln und selbstbewusst vor Gruppen aufzutreten, sagte Neubert.

An der Junior-Coach-Ausbildung nahmen 21 Jugendliche teil, darunter 17 von der KGS. Die anderen vier Schüler kamen von Schulen aus Lehrte, Peine, Pattensen und Hannover. Für ihre erfolgreiche Teilnahme bekommen sie am Donnerstag ein Zertifikat. In einem zweiten Schritt haben die frisch gebackenen Junior-Coaches die Möglichkeit, die Teamleiter-Lizenz oder die Trainer-C-Lizenz des Deutschen Fußballbundes (DFB) zu erwerben.

Mit der sogenannten C-Lizenz haben sie dann die Berechtigung, Fußballmannschaften bis zur Amateur-Oberliga zu trainieren. „Die 40 Ausbildungsstunden werden auf die C-Lizenz angerechnet“, erklärte KGS-Lehrer Stefan Bahls, der die Junior-Coach-Ausbildung an der KGS organisiert.

Laut Neubert gibt es in Niedersachsen derzeit rund 2800 Junior-Coaches. Der NFV bietet die Ausbildung seit sechs Jahren an und geht damit in Schulen und Vereine.

Mit dem Ball um die Hütchen herum: Die Trainingseinheit haben die angehenden Junior-Coaches eigenständig erarbeitet.
Mit dem Ball um die Hütchen herum: Die Trainingseinheit haben die angehenden Junior-Coaches eigenständig erarbeitet.
 
 

 
 
HAZ vom 06.05.2017

Lernlandschaft mit Wohlfühlatmosphäre

KGS bietet Schülern ideale Bedingungen / 14 Computerplätze und Gruppenraum

Das Podest dient sowohl als Bühne für Präsentationen als auch als gemütliche Leseecke
Das Podest dient sowohl als Bühne für Präsentationen als auch als gemütliche Leseecke. Fotos: Eggers
 

Sehnde. Bücher über Bücher, moderne PC-Plätze und eine Leseecke mit Kuschelkissen: Mit dem neuen Selbstlernzentrum bietet die Kooperative Gesamtschule (KGS) Sehnde ihren 1750 Schülern ideale Bedingungen, um selbstständig mit analogen und digitalen Medien zu lernen. Ein Blick in die neue Lernwelt.

Herzstück und Hingucker des neuen KGS-Selbstlernzentrums mitsamt der neu gestalteten Stadtbücherei ist ein rundes Podest, das mit seinem blauen Sitzkissen sowohl als gemütliche Leseecke als auch als Bühne für Präsentationen genutzt werden kann. Im Boden eingebaut ist eine mobile Rampe für Rollstuhlfahrer. „Das war der Politik damals sehr wichtig“, erklärt Schulleiter Carsten Milde.

Das Selbstlernzentrum an sich kommt ebenfalls vielseitig daher. Es bietet 14 Computerarbeitsplätze, an denen die Schüler im Internet recherchieren und auf das Schulnetz zugreifen können. Darüber hinaus gibt es Gruppentische zum gemeinsamen Arbeiten und einen Gruppenraum, der sich mit Schiebetüren bei Bedarf abtrennen lässt. Im „Study Room“ in der sogenannten Rotunde stehen den Schülern fünf Plätze für besonders ruhiges Arbeiten zur Verfügung. „Hier ziehen sich die Schüler auch gern in den Pausen zum Lesen zurück, um einfach mal runterzufahren“, erklärt Büchereileiterin Kerstin Köster. Insgesamt gibt es im Selbstlernzentrum (SLZ) 60 Stühle. Lehrer können das SLZ außerdem auch für ihren Unterricht buchen.

Bücher und Zeitschriften stehen in Regalen an der Wand. Einige Regale haben Rollen, damit man sie – etwa für Veranstaltungen – mühelos beiseiteschieben kann. Die Innenausstattung wurde bewusst in den sogenannten Nichtfarben Schwarz und Weiß gehalten. „Im Vordergrund sollen die Medien stehen“, erklärt Milde. Alles in allem beherbergt das SLZ in seiner Bibliothek rund 15 000 Bücher. Köster und ihr Team haben mittlerweile mit der elektronischen Katalogisierung begonnen.

Im Medienzentrum, einem separaten Raum, können Lehrer und Schüler digitale Arbeitsmittel wie Notebooks, Beamer und CD-Spieler ausleihen. An einem separaten Arbeitsplatz sitzt zeitweise zudem ein Mitarbeiter des Medienzentrums Hannover. Gleich daneben ist das Lager, in dem unter anderem Schulbücher und Materialien für ganze Jahrgänge aufbewahrt werden.

Entstanden ist mit dem neuen Selbstlernzentrum laut Milde eine moderne Lernlandschaft mit kurzen Wegen zwischen den einzelnen Arbeitsschritten des Lernens, in der die Schüler ihren Lernprozess mehr und mehr selbst steuern können. „In einer reizüberfluteten Welt ist es heute umso wichtiger, Jugendlichen ein möglichst niedrigschwelliges und offenes Lernangebot zu präsentieren“, betonte auch die ehemalige KGS-Leiterin Helga Akkermann bei der Eröffnung.

 


 

 

 

HAZ vom 04.05.2017

„Herzstück der Schule“

 

Groß, modern und einladend: Die Kooperative Gesamtschule Sehnde hat am Mittwochnachmittag ihr Selbstlernzentrum und die neue Stadtbücherei eröffnet. Schulleiter Carsten Milde (Foto) verzichtete dabei bewusst auf einen formellen Akt wie das Lüften eines Tuches oder das Durchschneiden eines roten Bandes. Der Raumkomplex solle vom ersten Moment an das ausstrahlen, was ihn auszeichne. „Er soll zum Hereinkommen, Stöbern, Schnuppern, Lernen, Recherchieren und Arbeiten einladen“, betonte Milde.

Von den ersten Überlegungen bis zur Fertigstellung sind sechs Jahre vergangen, in denen Politik, Verwaltung und Schule durchaus kontrovers diskutierten. Sehndes Ortsbürgermeister Hartmut Völksen hob hervor, dass aber sowohl der Zeit- als auch der Kostenrahmen mit rund 1,72 Millionen Euro für die Errichtung und Ausstattung eingehalten wurden. Gut zwei Drittel der Summe wurden in das Selbstlernzentrum investiert. In einem ersten Bauabschnitt war zuvor ein neues Lehrerzimmer entstanden. Dies wurde bereits im Juli 2016 eröffnet. Es dockt direkt an das Selbstlernzentrum an. Das neue Herzstück der Schule, wie Milde das Selbstlernzentrum nannte, ist mit Büchern, neuen Medien, PC- und Gruppenarbeitsplätzen und Leseecken ausgestattet.eg

 

 


 

 

Unterkategorien




Powered by Joomla!®. Designed by: joomla 1.7 templates hosting Valid XHTML and CSS.