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Presseberichte über die KGS Sehnde

Sehnde-News vom 19.09.2017

Rollstuhlspenden für Sehnder KGS

Das Pflegeteam Sehnde und das Sanitätshaus Kemnitz haben heute der KGS Sehnde jeweils einen Rollstuhl gespendet. Die Schule, die sich auch der Inklusion schon vor längerer Zeit geöffnet hat, kann die beiden Fahrstühle gut gebrauchen, wie die Leiterin des K-Zweiges der Schule, Christina Petersen, bei der Übergabe ausführte.

Hartmut Böer und Sven Grabbe (v.re.) übergaben die Stühle an Christina Petersen und Carsten Milde (v.li.) von der KGS – Foto: Privat

Hartmut Böer und Sven Grabbe (v.re.) übergaben die Stühle an

Christina Petersen und Carsten Milde (v.li.) von der KGS – Foto: Privat

 

„Wir sind glücklich eine Schule für alle zu sein! Im Falle einer Evakuierung stellt das jedoch vereinzelt eine besondere Aufgabe dar. Daher sind wir sehr glücklich seit heute im Besitz von zwei Rollstühlen zu sein, mit denen körperlich eingeschränkte Schülerinnen oder Schüler zu den Sammelplätzen gebracht werden könnten.“

Jeweils ein Rollstuhl wurde dabei vom Sanitätshaus Kemnitz an der Peiner Straße und dem Pflegeteam Sehnde GmbH aus der Achardstraße in Sehnde mit einem dreistelligen Betrag finanziert. Damit wird die Schule grundsätzlich in die Lage versetzt, mit eigenen Mitteln schnell auf einen derartigen Unterstützungsbedarf zu reagieren, nicht nur bei erforderlichen Evakuierungen des Gebäudes.

 


 

 

 

HAZ vom 16.09.2017

KGS vergibt erstmals Sprachdiplome

„Sprache ist der Schlüssel“: Schüler vor allem aus Syrien und Afghanistan erhalten Zertifikate

Schulleiter Carsten Milde (links) und drei Lehrerinnen freuen sich mit den Schülern über die bestandenen Sprachprüfungen. Foto: Eggers
Schulleiter Carsten Milde (links) und drei Lehrerinnen freuen sich mit den Schülern über die bestandenen Sprachprüfungen. Foto: Eggers
 

Sehnde. Die Kooperative Gesamtschule (KGS) Sehnde hat erstmals Deutsche Sprachdiplome (DSD) vergeben. 14 Schüler unterschiedlicher Herkunftsländer haben die Zertifikate am Donnerstag in einer Feierstunde entgegengenommen.

Die 14 Schüler sind zwischen 14 und 16 Jahre alt, besuchen an der KGS die achte, neunte oder zehnte Klasse und stammen vor allem aus Syrien und Afghanistan sowie aus Vietnam, der Französischen Schweiz und Rumänien. Viele sind als Flüchtlinge an die KGS gekommen und haben dort zuvor ein Jahr in der Sprachlernklasse absolviert.

Die Zeugnisübergabe war für sie bereits die zweite Feier. Im Juni wurden die Leistungen der Kursteilnehmer und der Lehrkräfte, die in diesem Jahr die DSD-Prüfungsqualifikation im Rahmen einer einjährigen Fortbildung erworben haben, bereits durch das Kultusministerium gewürdigt. Die KGS ist nun für die Prüfungsabnahme der Deutschen Sprachdiplome zertifiziert.

Schulleiter Carsten Milde zeigte sich entsprechend stolz. „Dass wir nicht in irgendeinem Klassenraum feiern, sondern im Forum, zeigt, wie wichtig das Ganze für uns ist“, betonte er und vergab die Sprachdiplome unter viel Beifall von Eltern, Erziehungsberechtigten und Mitschülern an die Absolventen.

Die 14 Schüler haben ihre Prüfungen im März in Hörverstehen, Leseverstehen, Textproduktion und mündlichem Ausdruck abgelegt. Zusätzlich zum Unterricht hatten sie dafür in der KGS an einem speziellen Vorbereitungskurs teilgenommen und jeweils vier Stunden pro Woche Deutsch gelernt.

KGS-Lehrerin Stephanie Kolodzeyzik, die den Kurs zusammen mit ihrer Kollegin Birte Bohnhoff-Zuschke leitete, lobte die Schüler für ihr Engagement. Die Teilnehmer hätten nicht nur Vokabeln und Grammatik gelernt, sondern auch vieles, was sie künftig im Unterricht weiterbringe – wie etwa frei zu sprechen, Präsentationen vorzubereiten oder schriftlich zu argumentieren. „Und ihr seid selbstbewusster geworden“, sagte Kolodzeyzik an die Schüler gewandt.

Eine Kostprobe ihrer Deutschkenntnisse gaben in der Feierstunde Mitanya Issa aus Syrien und Mona Kamarehfar aus Afghanistan. Mitanya trug ein Gedicht vor, das sie selbst geschrieben hat. Mona zeigte eine Präsentation zum Thema Fremdsprachen. „Sprache ist der Schlüssel zu einer anderen Kultur – wir lernen Deutsch, um hier mit Menschen Kontakt zu haben“, sagte Mona.

Der neue Vorbereitungskurs für das DSD hat bereits begonnen. An der KGS gibt es derzeit zudem drei Sprachlernklassen mit insgesamt 60 bis 70 Schülern.

 

Mona Kamarehfar aus Afghanistan bei ihrer Präsentation. Foto: Eggers

Mona Kamarehfar aus Afghanistan bei ihrer Präsentation. Foto: Eggers

 

 


 

 

 

Sehnde-News vom 06.09.2017

KGS-Schüler übergeben Spenden an Flüchtlingsprojekte

Im Rahmen der Projektwoche vor den großen Ferien hatten sich 28 Schüler aus den Klassen 7 KA, 8 KA, 8 GD und 9 GC der KGS Sehnde für das Projekt „On the Road – Refugees in Sehnde“ bei Ninette Belau angemeldet. Im Rahmen dieses Projektes der „Schule mit Courage“ befassten sich die Schüler und Schülerinnen nicht nur mit der Situation der Flüchtlinge in Sehnde, sie besuchten sowohl eine Ausstellung zum Thema, interviewten Flüchtlinge, drehten einen Film und organisierten eine Vorstellung ihrer Arbeiten, bei der sie Selbstgebasteltes verkauften und Waffeln, Falafel und Pesto zum Kauf anboten. Das gesammelte Geld kam nun den Flüchtlingen in Sehnde zugute. „Die gebastelten Sterne, die wir ‚Menschenlichter‘ genannt haben“, erzählen Massi Husen und Paulina Gondeck aus der Gruppe, „haben sich gut verkauft.“

 

Franziska Burbulla (4.v.re.) bekam die Spende von Massi Husen (2.v.re.) und Paulina Gondek (4.v.li.) übergeben – Foto: JPH

Franziska Burbulla (4.v.re.) bekam die Spende von Massi Husen (2.v.re.)

und Paulina Gondek (4.v.li.) übergeben – Foto: JPH

 

Zur Übergabe der Spenden in Höhe von insgesamt 312 Euro, aufgeteilt auf die AWO Wohneinrichtung in Höver und den Flüchtlingshilfeverein Sehnde in Rethmar, waren sieben Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Belau mit dem Fahrrad nach Höver gekommen und trafen dort Franziska Burbulla, die Leiterin der Einrichtung. Sie erinnert sich an den Tag, an dem die Schüler ihre Einrichtung besuchten. „Ich fand das prima, dass die Schüler sich gemeldet hatten. Es wurde ein toller Tag und einige der Schüler wollen sich auch über den Besuch hinaus bei uns engagieren.“  Dann übergaben die Schüler die zwei Umschläge, die jeweils 156 Euro enthielten: einen für das AWO-Haus, den zweiten leitet Burbulla an den Flüchtlingshilfeverein weiter.

Mit dem Geld und den beim Sommerfest (SN berichteten) eingenommenen Spenden will Burbulla das Kinderspielzimmer aus dem ersten Stock ins Erdgeschoss verlegen und die Situation dabei verbessern. „Wir freuen uns  ganz besonders, dass uns Schülerinnen aus der Gruppe dabei unterstützen und auch danach mit den Kindern spielen wollen.“ Offensichtlich haben Belau und die KGS da ein Projekt mit Langzeitwirkung angestoßen.

 


 

 

 

Haz vom 14.07.2017

Stadt saniert Toiletten für 150 000 Euro

Erdgeschoss der KGS ist eine riesige Baustelle / Renovierung auch in Kitas und Grundschulen

Farbenfrohe Mosaikfliesen für die Jungentoiletten: Fachdienstleiterin Daniela Rössing, Haustechniker Ingmar Breier und Bauingenieur Sönke Rohrmann schauen sich die Wände an.Fotos: Eggers
Farbenfrohe Mosaikfliesen für die Jungentoiletten: Fachdienstleiterin Daniela Rössing, Haustechniker
Ingmar Breier und Bauingenieur Sönke Rohrmann schauen sich die Wände an. Fotos: Eggers
 

Sehnde. Die Stadt nutzt die Sommerferien für umfangreiche Sanierungsarbeiten in der Kooperativen Gesamtschule (KGS). Für 150 000 Euro werden dort derzeit die Sanitäranlagen komplett erneuert. Das Erdgeschoss in Sehndes größter Schule gleicht derzeit einer Baustelle. Vor den Sanitärräumen stehen Schubkarren, Maurerkübel und Kisten mit Fliesen. Handwerker arbeiten zeitgleich in sechs Räumen. Sowohl in den Jungen- und Mädchentoiletten als auch in den beiden Sanitärräumen für die Lehrer und die behinderten Schüler wird bis auf die Decken und die Heizkörper alles komplett neu gemacht.

Die Wände bekommen weiße Kacheln, der Boden wird grau gefliest. Sämtliche Waschbecken, Armaturen, Toiletten, Urinale und Trennwände sind bereits abmontiert und werden ausgetauscht. In den Sanitärräumen der Jungen haben die Handwerker Vorwände gemauert und mit Mosaikfliesen in unterschiedlichen Gelb-, Grün- und Blautönen versehen. Später sollen dort die Waschbecken montiert werden. „Wir können auch hübsch“, sagt Haustechniker Ingmar Breier augenzwinkernd.

Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke hofft, dass die ansprechende Gestaltung die Schüler motiviert, sorgsam und pfleglich mit den neuen Sanitäranlagen umzugehen. In der Vergangenheit hatten Schüler in den Toilettenräumen unter anderem die Wände beschmiert. Die Sanierung der Sanitäranlagen ist aber nicht nur optisch, sondern auch technisch dringend nötig. „Nach 40 Jahren ist viel verschlissen“, erklärt Lehrke. Seit dem Bau der KGS im Jahr 1978 waren in den Toilettenräumen lediglich Reparaturen vorgenommen worden.

Die aufwendigen Sanierungsarbeiten haben am ersten Ferientag begonnen, am letzten sollen sie abgeschlossen sein. „Wir liegen im Zeitplan“, sagt Breier. Im nächsten Jahr soll das KGS-Forum saniert werden, die Schulstraße ist 2019 an der Reihe. „In der KGS gibt es eigentlich immer etwas zu bauen und zu erneuern – auch wenn es nicht hagelt oder brennt“, sagte Lehrke. Die Schule war in den vergangenen Jahren arg gebeutelt worden. Nach einem Hagelsturm 2013 mussten etliche Dächer und Fassaden repariert werden. Im März 2015 brannte ein Trakt ab, im Juni 2016 die Turnhalle.

 

Hinter den gelben Toilettentüren wird gewerkelt.

Hinter den gelben Toilettentüren wird gewerkelt.

So sahen die Sanitärräume vor der Sanierung aus.

So sahen die Sanitärräume vor der Sanierung aus.

 

Weiße Fliesen an den Wänden, graue für den Boden.

Weiße Fliesen an den Wänden, graue für den Boden.

 

 


 

 

 

Haz vom 12.07.2017

Dieb stiehlt Computer aus der KGS

Einbruch in die Gesamtschule

Sehnde. Wie er in das Schulgebäude gelangte, ist noch unklar. Was er gestohlen hat, steht indes fest. Ein Unbekannter ist in den vergangenen Tagen in die Kooperative Gesamtschule am Papenholz eingedrungen und hat dort ein Notebook und einen Computer aus den Medienräumen gestohlen.

Aufbruchspuren, etwa an einer Tür oder einem Fenster der KGS, habe man nicht entdecken können, sagt Mario Mantei, neuer Ermittlungschef bei der Polizei im Kommissariat Lehrte. Derzeit prüfe man noch, wie der Dieb in das Gebäude gelangen konnte. Als möglichen Zeitraum für die Tat nennt Mantei Freitag, 8. Juli, 12 Uhr, bis Montagmorgen.

Verwüstungen – wie bei früheren Einbrüchen in den Schulkomplex – hat es in diesem Fall nicht gegeben. Es sei im aktuellen Fall lediglich ein Kleiderhaken von einer Wand gerissen worden, teilt Mantei mit. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter Telefon (0 51 32) 82 70 entgegen.ac

 


 

 

 

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