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Sandra Heidrich ist neue Leiterin der KGS Sehnde.
Sandra Heidrich ist neue Leiterin der KGS Sehnde. Quelle: privat

Die Kooperative Gesamtschule Sehnde (KGS) hat eine neue Leiterin: Sie heißt Sandra Heidrich und ist an Sehndes größter Schule schon längst keine Unbekannte mehr. Heidrich hat die KGS nach dem Weggang des früheren Chefs Carsten Milde im November 2018 bereits acht Monate kommissarisch geleitet. Zuvor war die 45-Jährige zudem Mildes Stellvertreterin. Heidrich kommt aus Haimar und ist damit die erste KGS-Leiterin, die auch aus dem Sehnder Stadtgebiet stammt.

Zur neuen Rektorin wurde Heidrich bereits in den Sommerferien ernannt. Ihre Kollegen erfuhren davon aber erst am vergangenen Dienstag in der ersten Dienstbesprechung des neuen Schuljahrs. „Lediglich die Schulleiterrunde und die Stadt wussten eher Bescheid“, sagt Heidrich. In der Dienstbesprechung sei dann eine Vertreterin der Landesschulbehörde zu Gast gewesen, um die neue Rektorin offiziell und vor dem Kollegium in ihr Amt einzuführen.

Sich auf Mildes Stelle nach dessen Wechsel an die Landesschulbehörde zu bewerben sei für sie nach ihrer bisherigen Arbeit an der KGS der nächste logische Schritt gewesen, erklärt Heidrich. „Ich bin ja in die Rolle quasi reingewachsen“, sagt sie. Im Jahr 2010 hatte sie sich vom Gymnasium Mellendorf nach Sehnde versetzen lassen – wegen des guten Rufs der Schule, sagt Heidrich, und weil sie nicht mehr nur an einem reinen Gymnasium arbeiten wollte.

An der KGS Sehnde habe sie sich dann auch von Anfang an sehr wohl gefühlt. „Ich konnte dort viele Projekte wie wie Soziales Lernen, das Mediatorenteam oder „Schüler helfen Schülern“ anstoßen“, sagt Heidrich. Auch die Förderung von KGS-Schülern, die vom Realschul- in den Gymnasialzweig wechseln wollen, habe ihr sehr am Herzen gelegen. Wichtig ist der neuen Rektorin zudem, das Leitbild der Schule mit Leben zu füllen. „Wir haben an der KGS mit allen Schulzweigen, Inklusion und Sprachlernklassen eine zunehmend heterogene Schülerschaft und dabei das Ziel, uns gegenseitig zu respektieren und zu tolerieren, jeden Einzelnen individuell zu fördern und weitere Konzepte für ein gemeinsames Lernen zu entwickeln“, betont Heidrich.

Als neue KGS-Leiterin wird sie in diesem Schuljahr lediglich zwei Wochenstunden unterrichten und vor allem mit administrativen Aufgaben betraut sein. Das sei auch schon als stellvertretende Schulleiterin so gewesen. Nun trage sie aber auch offiziell die Verantwortung für die Schule. „Als Chefin stehe ich jetzt mehr im Vordergrund“, sagt Heidrich.

 


 

 

 




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