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Schulausfälle in Nds.

Presseberichte 2015

Das war 2015: Und dann war da noch ...

 

Feuer wütet an Gesamtschule

Das Thema des Jahres: Unterrichtsausfall und lang andauernde Sanierungsarbeiten

Ein Großbrand an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) zerstört Anfang März einen kompletten Gebäudetrakt – ein Schaden in Millionenhöhe. Der neue Rektor Carsten Milde ist damit zunächst Krisenmanager. Nach Abschluss der Arbeiten plant die Stadt nun eine Erweiterung der Schule.

Der O-Trakt der Kooperativen Gesamtschule Sehnde wird beim Großbrand zerstört. Asbest verzögert die Sanierung. Stratenschulte
Der O-Trakt der Kooperativen Gesamtschule Sehnde wird beim Großbrand zerstört. Asbest verzögert die Sanierung.
Photo: Stratenschulte
 

Sehnde. Die Rauchschwaden des Großbrandes an der KGS sind bis Hannover zu sehen. 100 Feuerwehrleute, darunter Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke, kämpfen stundenlang gegen das Feuer an. Die Brandursache, ein technischer Defekt in einer Stromleitung im sogenannten O-Trakt, verursacht an dem Schulgebäude einen hohen wirtschaftlichen Schaden, der sogar den Sehnder Haushalt ins Minus zieht.

In den ersten Tagen nach dem Brand fällt für die 1700 Schüler Unterricht aus, die Abiturprüfungen werden wegen Raummangels kurzerhand in die Feuerwache am Borsigring verlegt.

Die Auswirkungen des Brandes sind letztlich jedoch nicht so verheerend wie ursprünglich angenommen. Der O-Trakt muss nicht abgerissen, sondern kann saniert werden. Bei den Arbeiten stellt sich aber heraus, dass sich sowohl im O-Trakt als auch im vom Brand nicht betroffenen Nord-Trakt alte Asbestverkleidungen an den Trägerstützen befinden. Diese müssen beseitigt werden. Damit ist klar: Die Bauarbeiten fallen noch viel umfangreicher aus.

 

Neuer Rektor: Carsten Milde folgt auf Helga Akkermann.Gückel

Neuer Rektor: Carsten Milde folgt auf Helga Akkermann

Photo: Gückel

Zu diesem Zeitpunkt ist der neue Schuldirektor Carsten Milde erst wenige Monate im Amt. Seine langjährige Vorgängerin Helga Akkerman wird im Februar in den Ruhestand verabschiedet. Sie baut die KGS in Sehnde maßgeblich auf, ist „das Gesicht der Schule“. Ein Baum erinnert unterdessen an die Pädagogin.

Milde steht nach dem Brand vor ganz neuen Herausforderungen. Er ist als Krisenmanager gefragt. Es gilt vor allem, Raumprobleme zu lösen. Milde passt den Stundenplan an und stellt den Unterricht trotz des enormen Platzmangels sicher. Der neue Direktor meistert diesen schwierigen Start und verabschiedet schon wenige Monate später die Abiturienten im Forum.

Auch wenn die Sanierung des Brandschadens mittlerweile größtenteils beendet ist, gehen die Bauarbeiten an der Kooperativen Gesamtschule weiter. In den nächsten Monaten soll an der Schule ein Selbstlernzentrum entstehen, zudem wird das Lehrerzimmer vergrößert.

 

Die Stadt Sehnde will aber noch mehr in die Schule investieren. Bis zum Jahr 2018 soll das Schulgebäude um 16 Klassenräume erweitert werden. Geplant ist ein neuer Gebäudekomplex. Den Standort für den Neubau sollen die Sehnder Ratspolitiker in den nächsten Monaten festlegen.

HAZ vom 29.12.2015

 

 

 

 

Mit der richtigen Technik auf das Siegertreppchen

225 Schüler nehmen an Vorlesewettbewerb in der KGS teil

Eric Uzarewicz und Charline Weding haben sich gegen 223 Mitschüler durchgesetzt. privat
Eric Uzarewicz und Charline Weding haben sich gegen 223 Mitschüler durchgesetzt. privat

 

Sehnde. Eric Uzarewicz und Charline Weding heißen die Sieger des Vorlesewettbewerbs der sechsten Klassen an der Kooperativen Gesamtschule Sehnde (KGS). Sie wurden gestern mit Urkunde und einem Buchpreis ausgezeichnet.

Die beiden Schüler hatten sich gegenüber 223 Mitschülern in ihrem Jahrgang behauptet. Jeder Schüler der sechsten Klassen durfte sich bereits vor den Herbstferien ein Buch aussuchen und daraus vorlesen. Dabei wurden die Klassensieger ermittelt. Sie erhielten alle das Buch „Der Mops im Container“ von Autor Werner Färber. Der Autor hatte den Vorlesewettbewerb mit fünf Lesungen begleitet.

Beim schulinternen Vorlesewettbewerb Anfang Dezember traten dann die neun Klassensieger gegeneinander an. Eric Uzarewicz las seinen Mitschülern aus dem Buch „Bei Anruf Monster“ von Robert Lawrence Stine vor, Charline Weding aus Alice Pantermüllers „Mein Lotta-Leben – alles voller Kaninchen“.

Die beiden Schüler bewiesen in dem Wettbewerb nicht nur die richtige Lesetechnik. „Es kommt auch darauf an, das richtige Buch und daraus dann die richtige Stelle auswählen zu können“, sagte Michael Gollert, Fachbereichsleiter Deutsch. Außerdem achte die Jury aus Lehrern, Schülern und Elternvertretern auch darauf, inwieweit Schüler mit ihrem Vorlesestil Spannung und Atmosphäre erzeugten. Die beiden Schulsieger Uzarewicz und Weding sollen die KGS im nächsten Jahr beim Bezirksentscheid in Burgdorf vertreten.

HAZ vom 23.12.2015

 

 

 

Vor Weihnachten nochmal ins Konzert

Die KGS veranstaltet wie jedes Jahr vor Weihnachten zwei Konzerte. Am gestrigen Mittwoch und heutigen Donnerstag finden im Forum der KGS Sehnde jeweils um 18 Uhr wieder die diesjährigen Weihnachtskonzerte statt. Beim ersten Konzert gestern war das Forum bis auf den letzten Platz und darüber hinaus besetzt, es gab begeisterten Applaus nach jeder Darbietung und am Ende der etwa eineinhalbstündigen Präsentation, dem Finale Grande, auch langanhaltend.

 

Unter der Leitung von Andreas Engelhorn spielte das Blasorchester der 5. Klassen - Foto: JPHUnter der Leitung von Andreas Engelhorn spielte das Blasorchester der 5. Klassen – Foto: JPH

 

Nach der Begrüßung der Gäste, darunter der Sehnder Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke, übergab der Organisator Michael Möllers, Fachbereichsleiter Musisch-Kulturelle Bildung der KGS, das Mikrophon an das bereits bewährte Moderatorengespann Nina Graumüller und Lennart Lesemann. Sie führten mit gekonnten Moderationen und einigen „Insiderwitzen“ durch das Programm. So begrüßten sie ihren Direktor Carsten Milde mit den Worten: „Sie haben die Schule vor Kurzem übernommen. Danach ist sie gleich abgebrannt.“

 

Der Chor unter der leitung von Andreas Engelhorn und Bettina Griesbach wuchs langsam auf volle Stärke auf - Foto: JPH

Der Chor unter der Leitung von Andreas Engelhorn und Bettina Griesbach wuchs langsam auf volle Stärke auf – Foto: JPH

 

Dann begann das Programm gleich mit einem kurzfristig eingefügten Programmpunkt, dem „Prince of Denmark March“, gespielt auf der Trompete von Rebecca Poets. Zu diesem Stück hatte, so Lesemann, damals Prinzessin Diana geheiratet. Dann ging es weiter mit dem Blasorchester der 5. Klasse unter Leitung von Andreas Engelhorn und den Stücken „Jingle Bells“, „Mary Had a Little Lamb“ und „Morgen kommt der Weihnachtsmann“. Es folgte die Tanzgruppe der Klasse 6 zur Musik „Get Your Way“ und das Blasorchester der 7. Klassen mit den Stücken „Jurassic Park“ und „Quempas“, zu dem Dirigent Timo Fröhlich eine persönliche Anekdote zur Einleitung gab. Die drei Strophen des Liedes, das jeder mitsingen durfte, aber keiner tat, wurden zunächst von den Holz-, dann von den Blechbläsern intoniert, bevor die dritte Strophe gemeinsam gespielt wurde.

Dann kam der große Chor des Abends mit den Schülern der Q1 und Q2 (Musik) sowie dem Musikleistungskurs (Chor) zum Einsatz. Mit Showanteilen zum Stück „A Spaceman Came Traveling“ wuchs der Chor auf seine Stärke an, dirigiert von Bettina Griesbach. Dann gab es ganz traditionell das Lied „Let It Snow“. Im Anschluss, nach einer Umbaupause, folgte die AG Jazz-Combo der KGS mit drei Songs, Solos gesungen von der Lehrerin Luciene de Souza Beck und Schülerin Nina Graumüller.

 

Premiere des Ensembles "Holzköppe" mit Timo Fröhlich, Micha Philippi und Dirk Hoffmann (v.li.) - Foto: JPH

Premiere des Ensembles „Holzköppe“ mit Timo Fröhlich, Micha Philippi und Dirk Hoffmann (v.li.) – Foto: JPH

 

Das gemeinsame Blasorchester der 10. Klasse, EP und Q1 spielten dann „Last Christmas“ und die „Petersburger Schlittenfahrt“ unter der Leitung von Griesbach. Eine Premiere folgte – und das entsprechende Lampenfieber bei den Akteuren dazu, wie Micha Philippi vom dreiköpfigen Lehrer-Ensemble „Holzköppe“, anmerkte. Die Lehrer Philippi, Fröhlich und Dirk Hoffmann spielten unter anderem „Final Countdown“ (Europe) mit Contrabass, Gitarre und Flöte – ein völlig neues, aber angenehmes Klangerlebnis, selbst für „Hard Rocker“.

Daran knüpften die schon stadtbekannten „Brightbags“ als neunköpfige Band an und schlugen den Bogen in die Moderne. Sie überzeugten einmal mehr, und man darf sicher noch einiges erwarten, wenn sie denn weiterhin konsequent zusammen spielen. Nach ihnen gab es trotzdem noch eine Steigerung mit dem Finale Grande, das mit einem berechtigtem Applaus des Publikums endete.

 

Die Brightbags überzeugten einmal mehr das Publikum von ihrem Können - Foto: JPH

Die Brightbags überzeugten einmal mehr das Publikum von ihrem Können – Foto: JPH

 

Wären nicht manchmal noch kleine „Wackler“ in den dargebotenen Stücken gewesen, man hätte meinen können, einem Profi-Konzert zuzuhören. Wer die Chance dazu an diesem Mittwochabend noch nicht genutzt hat, dem bietet sich heute nochmals die Gelegenheit, Schüler der KGS in Musik-Aktion zu erleben. Das Programm ist allerdings komplett anders gestaltet, deswegen aber keineswegs weniger ansprechend. Zehn Programmpunkte warten auf ihr Publikum, darunter Flötendarbietungen der Klasse 6, ein Weihnachtsmedley des Chors und die Band Warehouse Project – um nur einige zu nennen. Gute Unterhaltung garantiert.

SEHNDE NEWS vom 17.12.2015

 

 

 

Beifall für locker-flockiges Programm

280 KGS-Schüler bestreiten zwei Weihnachtskonzerte im jeweils ausverkauften Forum

Die Arbeitsgemeinschaft Jazz-Combo präsentiert den Klassiker „Maria durch ein’ Dornwald ging“ im Jazz-Gewand.
Die Arbeitsgemeinschaft Jazz-Combo präsentiert den Klassiker
„Maria durch ein’ Dornwald ging“ im Jazz-Gewand. Eggers

 

Sehnde. Viele junge Musiker und noch mehr Zuhörer: Bei den beiden Weihnachtskonzerten der Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Sehnde herrschte sowohl auf der Bühne als auch im Zuschauerraum großer Andrang. 140 Schüler musizierten am Mittwochabend und 140 weitere gestern. Das Programm variierte, das Forum war jedoch an beiden Tagen so gut wie ausverkauft.

„Wenn das so weiter geht, müssen wir demnächst vier Konzerte anbieten“, sagte Schulleiter Carsten Milde bei seiner Begrüßung. Er sei sehr stolz – auf die Schüler und auch auf die Lehrer. Beide hätten viel Arbeit investiert. Die Ergebnisse des fleißigen Übens spiegelten sich in dem abwechslungsreichen Programm wieder. Blasorchester, Chöre, Jazz-Combo und Solisten präsentierten nicht nur klassische Weihnachtslieder, sondern auch Pop, Jazz, Klassik und Filmmusik.

Rebecca Poets gestaltete den Auftakt mit einem Trompetensolo und dem „Prince of Denmark March“, also dem Marsch, zu dem seinerzeit auch Prinzessin Diana geheiratet hatte. Die Jazz-Combo verblüffte mit einer jazzigen Version des Klassikers „Maria durch ein’ Dornwald ging“.

Das Lehrerensemble „Holzköppe“ rockte zu „Final Countdown“. Moderne Tanzeinlagen gab es von der Tanzgruppe. Und die Schüler Lennart Lesemann und Nina Graumüller moderierten mit frechen Sprüchen in Abendkleid und Smoking Konfetti schmeißend locker-flockig durchs Programm.

All das kam bestens an. Für den rundum gelungenen Abend gab es am Ende jede Menge Beifall.

 

Auftritt der Jüngsten: Das Blasorchester des fünften Jahrgangs spielt „Jingle Bells“ und „Morgen kommt der Weihnachtsmann“.Eggers (2)
Auftritt der Jüngsten: Das Blasorchester des fünften Jahrgangs spielt „Jingle Bells“
und „Morgen kommt der Weihnachtsmann“. Eggers
 
HAZ vom 18.12.2015
 
 
 

Ein Baum für Helga Akkermann

Pflanzaktion für ehemalige Rektorin

Zur Erinnerung an sich selbst: Die ehemalige Schulleiterin Helga Akkermann pflanzt mit ihrem Nachfolger Carsten Milde vor der KGS einen Amberbaum. Eggers
Zur Erinnerung an sich selbst: Die ehemalige Schulleiterin Helga Akkermann pflanzt
mit ihrem Nachfolger Carsten Milde vor der KGS einen Amberbaum. Eggers

 

Sehnde. Vor der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Sehnde erinnert jetzt eine Art florales Denkmal an die ehemalige Schulleiterin Helga Akkermann: Gestern wurde für sie am Haupteingang ein Amberbaum gepflanzt.

Akkermann hatte die KGS 18 Jahre lang geleitet und maßgeblich geprägt. Ende Januar hatte sie sich bei ihrer Verabschiedung in den Ruhestand ein Geschenk gewünscht, das in der Schule verbleibt und auf diese Weise nachhaltig an sie erinnert. Schüler und Lehrer sammelten daraufhin Geld und schafften für 750 Euro einen Amberbaum an.

Symbolisch hatte Akkermann schon bei ihrem Abschied ein Orangenbäumchen bekommen. Beim Einpflanzen des gut fünfeinhalb Meter großen Amberbaumes griff Akkermann gestern im Beisein vieler Schüler an der Seite ihres Nachfolgers Carsten Milde selbst zum Spaten. „Ich habe extra Handschuhe und Gummistiefel mitgebracht“, sagte Akkermann und lachte.

Den Amberbaum habe sie wegen seiner schönen Herbstfärbung ausgewählt. „Die Blätter färben sich rot, das zaubert ein wenig Indian Summer nach Sehnde“, sagte Akkermann. Heimisch sei der robuste Amberbaum eigentlich in Nordamerika. Aber seit 1688 finde man ihn auch in Europa, zum Beispiel in den Herrenhäuser Gärten.

In Sehnde kümmern sich künftig die Schüler des sogenannten Profilfachs Schulgarten um den Amberbaum. Eigentlich sollte dieser schon im Frühjahr in die Erde gesetzt werden. Wegen des Großbrandes in der KGS im März war die Pflanzaktion aber verschoben worden.

Akkermann freute sich gestern aber nicht nur über ihren Baum, sondern auch über ein Wiedersehen mit Schülern und Kollegium. „Die Menschen vermisse ich schon ein wenig. Ganz lange habe ich von der Schule auch geträumt“, sagte sie. Ihren Ruhestand genieße sie aber sehr. Die Familie stehe derzeit an erster Stelle. Und auch zum Reisen habe sie nun Zeit. Akkermann war in diesem Jahr schon in Grönland und in Istanbul.

HAZ vom 27.11.2015

 

 

 




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