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Schulausfälle in Nds.

Presseberichte über die KGS Sehnde

HAZ vom 23.02.2018

Viertklässler schnuppern in KGS hinein

Sehnde. Die Kooperative Gesamtschule Sehnde (KGS) lädt alle Grundschulkinder der vierten Klassen aus Sehnde zu einem Schnuppernachmittag ein. Dieser ist am Donnerstag, 1. März, und beginnt um 13 Uhr mit einem Mittagessen in der Mensa. Aber auch Auswärtige und interessierte Familien seien bei der Planung berücksichtigt worden. Nach dem gemeinsamen Essen erwartet die Viertklässler von 14 bis 17 Uhr ein Programm aus Schnupperunterricht, Workshops und kleinen Ausstellungen. Die Eltern sind an diesem Nachmittag nach Aussage der kommissarischen Schulleiterin Sandra Heidrich eingeladen, sich die Schule zeigen zu lassen. Schulleitungsmitglieder und Lehrkräfte stehen dabei für Gespräche zur Verfügung. 

Im Anschluss an den Schnuppernachmittag finden um 17.30 Uhr die Informationsveranstaltungen zu den Forscher- und den Orchesterklassen im Forum der KGS statt. Auch dazu sind alle interessierten Eltern mit ihren Kindern herzlich eingeladen. ok

 


 

HAZ vom 17.02.2018

SPD wirft CDU Wendemanöver vor

Turnhallenbau: Kontroverse im Rat / CDU will auf Veranstaltungshalle und Kletterwand verzichten

An der Chausseestraße sollen die Turnhallen entstehen. Foto: Archiv

An der Chausseestraße sollen die Turnhallen entstehen. Foto: Archiv

 

Sehnde.  Der geplante Bau von zwei neuen Turnhallen an der Chausseestraße für fast 15 Millionen Euro ist für die Stadt eine der größten Investitionen der letzten 20 Jahre. Doch schon bei der Diskussion über den Raumbedarf haben sich die beiden großen Parteien SPD und CDU in der Ratssitzung am Donnerstagabend ordentlich beharkt. Die Christdemokraten wollen es abspecken, was die Sozialdemokraten für verfrüht halten und erst bei einer Wirtschaftlichkeitsprüfung entscheiden wollen. Eines ist aber nach einer Kampfabstimmung über den Änderungsantrag der CDU jetzt schon klar: Die Vierfeldhalle soll keine Veranstaltungshalle werden. Ein dafür extra nötiger Boden sowie ein Lagerraum für Stühle sind ebenso gestrichen worden wie eine von der KGS gewünschte Kletterwand.

Die CDU hatte ihren Änderungsantrag erst in der Sitzung eingebracht – der erheblich von den Entscheidungen im Schul- und Sportausschuss abweicht. Dieser hatte sich für den Boden und den Lagerraum ausgesprochen und auch die Kletterwand befürwortet. Ein neuer Veranstaltungsraum sei aber nicht nötig, sagte CDU-Fraktionschef Klaus Hoffmann. Das KGS-Forum werde demnächst saniert und reiche aus, zudem wäre in einer Halle bei Veranstaltungen sehr viel Räumerei nötig.

„Bei nur ein bis zwei Veranstaltungen im Jahr ist das zu aufwendig.“ Und eine Kletterwand sei schließlich „kein dringendes Erfordernis für Schulen und Vereine“, meinte Hoffmann. Die Folgekosten für Sicherheit und Ausstattung seien zudem sehr hoch. Für die CDU stehe die Wirtschaftlichkeit ganz oben auf der Agenda. Für den Verzicht auf Lagerraum, Extraboden und Kletterwand könne man rund 200 000 Euro sparen. In der Abstimmung darüber konnte sich die CDU dann mit knapper Mehrheit durchsetzen. 

SPD-Fraktionschef Olaf Kruse warf den Christdemokraten darauf ein „Wendemanöver“ und ein Unterlaufen der Entscheidung aus dem Sportausschuss vor: „Die genannten Folgekosten sind der Versuch, ein Drohszenario aufzubauen und die Bevölkerung zu verunsichern“, sagte Kruse. Viele jungen Leute führen zum Klettern extra nach Hannover. Der Rat einigte sich dann immerhin darauf, dass der nachträgliche Einbau einer Kletterwand im Raumprogramm statistisch berücksichtigt wird. Darüber hinaus brauche Sehnde sehr wohl einen größeren Veranstaltungsraum als das Forum, das oft an seine Kapazitätsgrenze stoße. Er rechne mit bis zu acht Großveranstaltungen im Jahr.

Fraktionsmitglied Edgar Bäkermann kritisierte, dass die CDU zu viele Ausstattungsmerkmale diskutieren wolle, bevor die Raumplanung abgeschlossen sei. Erst dann könne man sehen, was man sich leisten kann. Christdemokrat Bernd Ostermeyer gab dagegen zu bedenken, ob man denn „gleich alles machen muss“. Wenn man Schule und Vereine befrage, wüchsen oft auch Begehrlichkeiten. In die gleiche Richtung argumentierte auch Jonas Renz (FDP). Er appellierte an seine Ratskollegen, sich zu bescheiden, denn die beiden Sporthallen würden schließlich mit Geld bezahlt, „das die Stadt nicht hat“.

Geeinigt haben sich die Parteien dagegen bei der Entscheidung über einen Gymnastik- und Sporttheorieraum. Ursprünglich sollte dieser in einem separaten Anbau entstehen, doch der ist der CDU mit mindestens 600 000 Euro zu teuer. Jetzt soll das Angebot in der Sporthalle selbst untergebracht werden, doch statt in einem gemeinsamem nun in zwei getrennten Räumen. Die Kosten seien mit rund 350 000 dennoch deutlich günstiger, meint Ralf Marotzke, CDU-Ratsherr und Vorsitzender des Sportrings Sehnde.

 


 

 

 

HAZ vom 13.02.2018

Schüler helfen Schülern: Urkunden für die Mentoren

 

Ältere Schüler unterstützen jüngere: Dieses Mentorenprogramm hat an der KGS in Sehnde Tradition. Jetzt haben die Mentoren des abgelaufenen Halbjahres ihre Zertifikate bekommen.

Von Sandra Köhler
 
Die kommissarische Schulleiterin Sandra Heidrich (von links) und Doris Olliges übergeben die Zertifikate an die Schüler-Mentoren.
Die kommissarische Schulleiterin Sandra Heidrich (von links) und Doris Olliges
übergeben die Zertifikate an die Schüler-Mentoren. Foto: Sandra Köhler
 

Sehnde.  Das Programm „Schüler helfen Schülern“ (SHS)  wird an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Sehnde groß geschrieben. Im Rahmen des gleichnamigen Förderprogramms helfen Schüler der Jahrgänge 10 bis 12 Mitschülern der Jahrgänge 5 bis 10 auf die Sprünge. Sie geben Unterstützung in den Fächern Deutsch und Mathematik sowie in den Fremdsprachen – und zwar einmal wöchentlich jeweils 80 Minuten lang in Kleingruppen mit zwei bis vier Schülern. So können Defizite unterrichtsbegleitend und schülerorientiert bearbeitet und abgebaut werden. Alle unterrichtenden Schüler werden aufgrund ihrer Leistungen ausgewählt und pädagogisch betreut. Diese Betreuung sowie Gespräche mit den Fachlehrern sichern die Qualität des SHS-Unterrichts. 

Im ersten Halbjahr des Schuljahres 2017/18 nahmen 34 Schüler an dem Programm teil und wurden in elf Doppelstunden von den 13 Mentoren Juliane Friedrich, Angelique Ernst, Jannik Bonse, Kirsten Claus, Talea Braekau, Isabel Reimer, Caja Amelunxen, Marie List, Franziska Bartke, Karl Walkling, Anna-Sophie Thake, Gesa Warneke, Moritz Telch unterstützt.

Die Arbeit mit den Schülern mache Spaß, sei aber auch nicht immer einfach, gestanden die Mentoren. Etwa dann, wenn sich die Schüler in der 10. Stunde nicht mehr so richtig konzentrieren können. Die Herausforderung sei dann, die Schüler trotzdem zu motivieren.

Als Dankeschön für ihren Einsatz erhielten die 13 SHS-Mentoren aus den Händen der kommissarischen Schulleiterin Sandra Heidrich und der betreuenden Lehrerin Doris Olliges ein Zertifikat. Für das zweite Halbjahr werden noch Anmeldungen für das Schülermentorenprogramm an der KGS entgegen genommen.

 


 

 

 

HAZ vom 31.01.2018

„Sie bleiben in unseren Herzen“

Die KGS Sehnde verabschiedet Michael Gollert

Überwältigende Ehrung: Ein Schüler der Sprachlernklasse überreicht Michael Gollert ein Porträtbild zum Abschied.

Nach 15 Jahren an der KGS: Die kommissarische Schulleiterin Sandra Heidrich

verabschiedet ihren Kollegen mit einem Blumenstrauß. Foto: Ebeling

 

Sehnde. „Die Sprachlernklasse, Fachleiter und der Vorlesewettbewerb: Die drei Sachen kann man nicht von deinem Namen trennen“, sagte die kommissarische Schulleiterin Sandra Heidrich. Nach 15 Jahren an der KGS Sehnde geht Michael Gollert nun in Pension und wurde daher am letzten Schultag von seinen Schülern und dem Kollegium verabschiedet. 

Micheal Gollert war Leiter des Fachbereiches Deutsch und unterrichtete zusätzlich noch Gesellschaftswissenschaften. „Außerdem war er sehr stark engagiert für die Sprachlernklasse“, weiß Heidrich. „Er hat seine Arbeit mit viel Liebe ausgefüllt und sich immer für die Schüler eingesetzt.“ Und genau diese Liebe bekam Gollert bei seiner Verabschiedung im Bonhoefferhaus mit mehr als 100 Gästen wieder.

Schüler übergeben Geschenke

Lieder, Gedichte und sogar ein selbstgemaltes Porträt – die Schüler ließen sich allerhand einfallen, um ihrem Lehrer einen würdigen Abschied zu bieten. „Unsere ersten Wörter haben wir von ihnen gelernt. Sie bleiben in unseren Herzen“, trug eine Schülerin der Sprachlernklasse vor. Auch seine Kollegen ließen sich einen ganz besonderen Sketch einfallen: Da Gollert immer beim Vorlesewettbewerb in der Jury saß, sollte er heute zum letzten Mal seine acht Kolleginnen und Kollegen nach drei Kriterien bewerten.

„Alle gleich gut“

Erstens sollte die Textauswahl angemessen sein, zudem war die Art des Lesens entscheidend, und der vorgelesene Text sollte einen Bezug zu Gollert haben. Sein Ergebnis: „Es sind alle gleich gut. Eigentlich müssten wir jetzt für die Entscheidung noch einen fremden Text lesen.“ Über seine herzliche Verabschiedung freute er sich sichtlich: „Ich bin überwältigt von dem Abschied, den ihr mir bereitet habt. Und ich freue mich besonderes, dass viele Schüler den Weg hier her gefunden haben.“ Michael Gollert leistete viel für die KGS Sehnde: Der Lehrer gründete eine Schach-AG, hatte einen maßgeblichen Anteil daran, dass die KGS nun eine teilgebundene Ganztagsschule ist und arrangierte die Partnerschaft zwischen der Schule und dem Staatstheater Hannover. Außerdem schrieb er acht Jahre an Schülerbüchern mit und nahm Klausuren an der Volkshochschule Ostkreis Hannover ab. 

 

Überwältigende Ehrung: Ein Schüler der Sprachlernklasse überreicht Michael Gollert ein Porträtbild zum Abschied.

Überwältigende Ehrung: Ein Schüler der Sprachlernklasse überreicht

Michael Gollert ein Porträtbild zum Abschied. Foto: Ebeling

 


 

 

 

HAZ vom 30.01.2018

Feuerwehr übt mit KGS-Schülern Brandschutz

Sechste Klassen werden erstmals unterrichtet / Brandschutzerziehung als festes Element der Klassenstufe angedacht

Von Patricia Oswald-Kipper

Die Schüler dürfen sich am Feuerlöscher ausprobieren.

Die Schüler dürfen sich am Feuerlöscher ausprobieren. Foto: Oswald-Kipper

 

Sehnde. Die Sehnder Feuerwehr startet Brandschutzerziehung in der Kooperativen Gesamtschule. Neun sechste Klassen wurden jetzt in Theorie und Praxis geschult.

Für den Praxisteil hatten die Feuerwehrleute auf dem Gelände der ehemaligen Turnhalle verschiedene Stationen eingerichtet. Ein Feuerwehrmann präsentierte dabei zusammen mit den Brandschutzbeauftragten Stefanie Worm und Olaf Kruse die technische Ausstattung in einem Feuerwehrauto. An einer weiteren Station durften die Mädchen und Jungen auch selbst ein fiktives Feuer löschen und sich dabei an einem Feuerlöscher ausprobieren. Natürlich ging das nur mit Spezialhandschuhen, da der Feuerlöscher bei der Benutzung sehr kalt wird und die Finger an dem Gerät festzufrieren drohen.

Kein Wasser auf brennendes Fett

Spannend war auch die Vorführung eines Fettbrandes. Die Feuerwehrleute zeigten anhand von brennendem Öl in einem Eimer, was man dabei auf keinen Fall tun sollte – das brennende Fett mit Wasser begießen. Dann, so führten sie vor, pufft es ganz laut und es entsteht eine meterhohe Stichflamme. 

Die Schüler waren mit großem Eifer dabei, die praktischen Tipps und Vorführungen machten ihnen sichtlich Spaß. Die zwei Stunden auf dem Außengelände gingen viel zu schnell vorbei. „Die Idee kam aus dem Chemieunterricht“, erklärt KGS-Lehrerin und Organisatorin Christina Petersen. „Dort ist ab der sechsten Klasse der Umgang mit Bunsenbrennern und ähnlichem gefordert.“ Feuerwehrfrau Stefanie Worm, die selbst ein Kind an der KGS hat, regte die Brandschutzerziehung an.

Der zweistündige Theorieteil sei zwar lang, aber dennoch sehr wichtig, befand Olaf Kruse. So erfuhren die Jungen und Mädchen von ihm etwa, wie man anhand eines Planes den Fluchtweg findet oder wo im Brandfall der zentrale Sammelplatz für die Schüler ist. Für Olaf Kruse, der seit vielen Jahren Kitakinder und Grundschüler im Brandschutz unterrichtet, ist es auch wichtig, den Schülern konkrete Verhaltensregeln mit auf den Weg zu geben: „Dazu gehört auch, wo man auf der Autobahn oder an einer anderen größeren Straße das nächste Notrufgerät findet.“ Auch über das Verhalten bei Rauch oder den Sinn und die Funktion von Feuermeldern wurde bei der Brandschutzerziehung diskutiert.

Festes Element im Lehrplan

Laut Petersen ist angedacht, die Brandschutzerziehung jetzt zu einem festen Element der jeweiligen sechsten Klassen zu machen. Bei der Feuerwehr stößt diese Idee auf Begeisterung: „Es ist wichtig, die Kinder so früh wie möglich an das Thema heranzuführen“, sagt Kruse. Und ergänzt: „Für uns als Feuerwehr ist diese Präsentation aber gleichzeitig auch eine gute Werbung.“

Die Feuerwehr simuliert einen Fettbrand. Foto: Oswald-Kipper

Die Feuerwehr simuliert einen Fettbrand. Foto: Oswald-Kipper


 


 

 

 

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