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Schulausfälle in Nds.

Presseberichte über die KGS Sehnde

HAZ vom 25.11.2017

Viel Lob und Dank für Carsten Milde

KGS Sehnde verabschiedet ihren langjährigen Schulleiter / Neue Aufgabe in der Landesschulbehörde

Rückblick am Rednerpult: Carsten Milde hat bei seiner Verabschiedung das letzte Wort. Fotos: Eggers

Rückblick am Rednerpult: Carsten Milde hat bei seiner Verabschiedung das letzte Wort. Fotos: Eggers

 

Sehnde. Mit lieben Worten, Geschenken, Musik und stehenden Ovationen: Die Kooperative Gesamtschule (KGS) Sehnde hat  gestern ihren Schulleiter Carsten Milde in einer Feierstunde im Forum verabschiedet. Milde war 15 Jahre an der KGS tätig, zwölf Jahre davon in der Schullleitung und fast drei Jahre als Schulleiter. Seit ei­ner Woche ist der Arpker nun als Dezernent in der Niedersächsischen Landesschulbehörde im Einsatz. Zur offiziellen Verabschiedung kehrte der 50-Jährige gestern Nachmittag aber noch einmal an die KGS zurück.

Kollegium, Schüler, Vertreter aus Rat und Verwaltung sowie einige Ehrengäste bereiteten Milde eine herzliche Abschiedsfeier, bei der es für Milde jede Menge Lob und Dank gab. Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke bedankte sich bei Milde für dessen „stets vertrauensvolle und offene Zusammenarbeit mit der Verwaltung“. Milde habe in seinen drei Jahren als Chef schon mehr erlebt, als mancher Rektor in seiner gesamten Schullaufbahn, betonte Lehrke und spielte damit auf den verheerenden KGS-Großbrand im März 2015 und den der Sporthalle an der Waldstraße im Juni 2016 an. „Mit dem Blick für das Wesentliche und das Machbare“ habe Milde in seiner Zeit als KGS-Chef zudem die Einführung des Ganztagsbetriebs, die Unterrichtsumstellung auf den 80-Minuten-Takt, den Neubau der Mensa und des Selbstlernzentrums begleitet.

Vertreter aus Schulleitung, Kollegium, Schulelternrat und Schulpersonalrat lobten Milde unter anderem als „stets interessierten Gesprächspartner auf Augenhöhe“. Milde habe mit allen Beteiligten Schule gelebt und Schüler stets mit ihren Stärken und Schwächen angenommen.

 

Helga Akkermann, langjährige Vorgängerin von Carsten Milde, hält die Gastrede.

Helga Akkermann, langjährige Vorgängerin von Carsten Milde, hält die Gastrede.

 

Helga Akkermann, Mildes langjährige Vorgängerin, hätte ihren Nachfolger zwar gern viel länger in Sehnde gesehen. Aber anderthalb Jahrzehnte an der KGS sei­en ein phänomenaler Treue­beweis. „Und da darf man sich dann auch mal verändern“, meinte Akkermann. An Milde gewandt sagte sie: „Wo du dich einbringst, wirst du intellektuell und menschlich immer eine Bereicherung sein.“ Dass Milde nun ausgerechnet in die als etwas bürokratisch und sperrig verschrieene Landesschulbehörde frischen Wind bringt, freue sie daher diebisch.

Verbale Seitenhiebe auf seinen neuen Arbeitsplatz musste sich Milde auch von anderen Rednern gefallen lassen. Sein Kollegium wünschte ihm für seinen weiteren Werdegang ein freundliches Arbeitsklima und nette Kollegen. „Ich weiß nicht, ob du damit hier bei uns nicht besser gefahren wärst“, sagte Mathias Gieska vom Schulpersonalrat augenzwinkernd.

Milde hatte bei seiner Verabschiedung schließlich das letzte Wort. Mit Fotos auf der Großbildleinwand blickte er noch einmal auf seine KGS-Zeit. Dabei gab er viel Lob zurück – für „ein tolles Kollegium“ und „großartige Schüler“. Der Schule wünschte er, dass sie ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzt, sich nie auf dem Erreichten ausruht  und sich bei allem ihre offene und wertschätzende Haltung bewahrt.  Am Ende gab es für den ehemaligen KGS-Chef stehende Ovationen.

 

Die Lehrerband Paukerface sorgt für das musikalische Rahmenprogramm.

Die Lehrerband Paukerface sorgt für das musikalische Rahmenprogramm.

 


 

 

 

HAZ vom 21.11.2017

Planungen für neue Turnhalle laufen

Bürgermeister Lehrke: Antrag der Sozialdemokraten ist überflüssig – Bau soll zügig beginnen

Von Patricia Oswald-Kipper

Die Stadt Sehnde will auf einem Acker an der Chausseestraße eine neue Turnhalle bauen.
Die Stadt Sehnde will auf einem Acker an der Chausseestraße eine Turnhalle bauen. Foto: Oswald-Kipper
 

Sehnde.  Die Planungen für den Turnhallenneubau und die Erweiterung der Kooperativen Gesamtschule (KGS) sind im vollen Gange. In der nächsten Ratssitzung am 14. Dezember sollen die Sehnder Politiker sowohl über das Modell der Sporthalle als auch über ein Raumkonzept für den Anbau der Kooperativen Gesamtschule (KGS) entscheiden.

„Wir sind da mit allem Nachdruck dran“, versichert Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke. Früher habe man aber noch keine konkreten Pläne zu den einzelnen Bauvorhaben vorlegen können. „Die Grundstücksfrage musste erst mal geklärt werden“, sagt er. Dennoch seien auch während der Grundstücksverhandlungen die Planungen für die Gebäude in den entsprechenden Fachdiensten weitergelaufen. „Der SPD-Antrag ist daher völlig überflüssig“, sagt Lehrke.

SPD und Grüne haben unlängst in einem Antrag die Verwaltung aufgefordert, die Planungen zur Errichtung einer Vier-Feld-Turnhalle zu starten. Dabei beziehen sie sich auf das Modell einer Turnhalle, das Mitglieder des Rats und des Sportrings vor einigen Wochen in Schwarmstedt besichtigt und für passend befunden hatten. Zudem wollen SPD und Grüne, dass die Verwaltung das Raumkonzept für den Erweiterungsbau der KGS überprüft und den Bau auf der jetzt feststehenden Fläche an der Waldstraße konkret plant.

Rat soll Programm beschließen

Laut Bürgermeister Lehrke sind die Forderungen gar nicht nötig. „In wenigen Tagen sollen die europaweiten Ausschreibungen für die Planungen zum KGS-Erweiterungsbau rausgehen“, sagt Lehrke. Über eine Anpassung des Raumprogramms sei mit der Schule schon gesprochen worden. „Wir wollen doch auch, dass es jetzt zügig vorangeht“, betont Lehrke. Der Rat soll in seiner nächsten Sitzung am 14. Dezember über das geänderte Raumprogramm beschließen. „Wir wollen noch im nächsten Jahr mit dem Bau beginnen“, sagt Lehrke. 

Auch für die Turnhalle seien die Planungen bereits vorangeschritten. Die Verwaltung bedürfte da keinen Anschub von SPD und Grünen, meint Lehrke. So werde er in der nächsten Sitzung den Ratsmitgliedern einen Modellvorschlag für den Turnhallenneubau unterbreiten. Dabei würden die Bedürfnisse der KGS ebenfalls berücksichtigt wie die der Vereine, versichert der Bürgermeister. So sei mit der Standortentscheidung inzwischen klar, dass Schulräume in der neuen Sporthalle an der Chausseestraße keinen Sinn machten. „Aber einen Schulungsraum werden wir wohl dennoch für die Halle planen“, verrät Lehrke aus den Gesprächen mit der Schule.

Turnhalle könnte 2020 stehen

Im kommenden Jahr soll dann das Bebauungsplanverfahren für die Turnhalle an der Chausseestraße abgeschlossen werden. Mit dem Turnhallenneubau rechnet Carl Jürgen Lehrke für das Jahr 2019: „Wir hoffen, dass wir dann im Jahr 2020 fertig sind“.

In der nächsten Ratssitzung will der Sehnder Bürgermeister auch noch ein weiteres wichtiges Thema auf den Weg bringen: So sollen die Politiker an dem Abend auch über die Zukunft der alten, sanierungsbedürftigen Turnhalle an der Feldstraße entscheiden. Auch dazu will Lehrke bis zur Sitzung einen Vorschlag unterbreiten.


 


 

 

 

HAZ vom 13.11.2017

KGS und Stadt bekommen Förderung

Land gibt 433 000 Euro für Schulen / Neue Lehrkraft soll Inklusion voranbringen

KGS Sehnde

Die KGS Sehnde bekommt eine Dreiviertelstelle für die Inklusion. Foto: Archiv

 

Sehnde.  Die Stadt und die Kooperative Gesamtschule Sehnde (KGS) können mit einer Förderung des Landes rechnen. So sind für Sehnde rund 433 000 Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Bundes für die Modernisierung, Sanierung und Erweiterung der kommunalen Schulinfrastruktur angekündigt. Für die KGS soll es eine zusätzliche Dreiviertelstelle für die Umsetzung der Inklusion geben.

Das Geld für die Schulinfrastruktur ist aber noch nicht ausgezahlt. „Über diesen Antrag muss der neue Landtag entscheiden“, sagt die örtliche Landtagsabgeordnete Silke Lesemann (SPD). Ein entsprechender Gesetzentwurf sei aber auf dem Weg. Insgesamt stünden in Niedersachsen 289 Millionen Euro für finanzschwache Kommunen im Programm zur Verfügung. „Ich gehe davon aus, dass dabei auch durch das Wahlergebnis keine Abstriche gemacht werden“, sagt Lesemann. Eine gute Ausstattung und bessere Räumlichkeiten seien eine Wertschätzung, die auch zu Leistung animiere, wie das neue Selbstlernzentrum zeige.

Viele millionenschwere Projekte

Auch in der Stadtverwaltung sei man bereits in freudiger Erwartung, sagt Fachdienstleiter Wolfgang Bruns. „Das Geld wird wohl kommen, und wir haben auch schon Ideen für eine Kofinanzierung von Projekten.“ Nun müsse man aber erst einmal auf die gesetzlichen Grundlagen warten. Von diesen sei abhängig, wofür man das avisierte Geld verwenden dürfe. „Das wird spannend“, meint Bruns. Aufgrund dieser rechtlichen Unsicherheit habe man den Zuschuss auch noch nicht im Haushalt 2018 eingeplant, auch wenn man mit der Auszahlung im nächsten Jahr rechne.

Sehnde habe einige millionenschwere Projekte wie die Erweiterung der neuen Ganztagsschule in Höver, den Schulerweiterungsbau der KGS oder die Sanieung des dortigen Forums vor der Brust. Die Förderung würde die Ausgaben der Stadt so ohnehin nur „abfedern“.

Für die KGS selbst hat das Land eine Dreiviertelstelle für die inklusive Beschulung angekündigt – genau gesagt eine 0,78-Prozent-Stelle, wie Schulleiter Carsten Milde ausführt. „Wann diese besetzt wird, weiß ich allerdings noch nicht.“ Darüber entscheide die Landesschulbehörde. Auch wenn es nicht einmal eine volle Stelle ist, ist Milde nicht unzufrieden. Jede Stelle helfe bei der Umsetzung der Inklusion weiter. „Aber wir sind auch dann weiterhin unterversorgt“, resümiert der Schulleiter. „Der Bedarf für mehr ist da.“ Derzeit werden rund 60 der insgesamt mehr als 1700 Kinder in der KGS inklusiv beschult. 15 Schüler kommen aus dem zehnten Jahrgang, 47 Kinder aus dem neunten Jahrgang. Dieser ist zugleich der erste, der unter dem Inklusionsgedanken mit einem Rechtsanspruch auf Förderbedarf an der Gesamtschule eingeschult worden ist.

Milde erinnert aber daran, dass an der KGS schon immer Kinder mit Behinderungen und besonderem Förderbedarf unterrichtet worden sind. Der Umfang sei aber in den vergangenen Jahren gestiegen. In diesem Jahr habe man sogar erstmals eine blinde Schülerin zum Abitur geführt.

 


 

 

 

Sehnde-News vom 11.11.2017

KGS Sehnde bietet Elternabend zur Schulwahl an

Die KGS Sehnde lädt alle interessierten Eltern der Kinder des derzeitigen 4. Jahrgangs vor allem aus den Sehnder Grundschulen zu einem Informationsabend für Dienstag, 21. November, um 18 Uhr in das Forum der KGS Sehnde Am Papenholz ein. Die Informationen richten sich vornehmlich an die Eltern, die Kinder des 4. Jahrganges dürfen aber gerne dabei sein.

Die Kinder der 4. Klassen der Sehnder Grundschulen verlassen diese am Ende des Schuljahres und wechseln eventuell auf die KGS Sehnde. Um den Eltern und Erziehungsberechtigten die Entscheidung zu erleichtern, welche Schule für ihr Kind die richtige ist, hat die Schulleitung der KGS die Eltern eingeladen, sich über die Möglichkeiten und den Aufbau der jeweiligen Schulform informieren.

Dabei geht es im Besonderen um die erreichbaren Abschlüsse an der KGS, insbesondere über den Bildungsweg bis zum Abitur. Auch über die kombinierten Haupt- und Realschulklassen, den Ganztagsbetrieb und seine Rhythmisierung, die Klassenstunden und die Stärkung des selbstständigen Lernens werden dargestellt. Dazu folgen Informationen zu den verschiedenen Angeboten der KGS, wie Musikangebote und Sport.

 


 

 

 

Sehnde-News vom 04.11.2017

Feueralarm an der KGS

Großer Schreck in der Abendstunde bei der Feuerwehr Sehnde. Zu einem Vollalarm wurde die Ortswehr am Donnerstagabend um 17.58 Uhr mit Sirene alarmiert, knapp zwei Minuten bevor die Ratssitzung begann. Schnell sprach sich herum, dass der Alarm die Mensa der KGS am Papenholz betraf. Erinnerungen an die Großbrände wurden gleichzeitig wach. Nichts genaues war bekannt, der Alarm war durch einen Brandmelder ausgelöst worden.

Sofort rückte der Sehnder Löschzug aus – und konnte kurz nach dem Eintreffen an der Mensa Entwarnung melden. Dort feierten die Schüler der KGS mit zwei nacheinander ablaufenden Discos und hatten dabei auch eine Nebelmaschine eingesetzt, die dann wohl den Alarm auslöste. Sehr zur Zufriedenheit des Stadtrates und der Verwaltung, die an diesem Abend auch über den Neubau der abgebrannten Sporthalle berieten, rückte die Feuerwehr nach Zurücksetzen des Melders wieder ein.

 


 

 

 

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