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Presseberichte über die KGS Sehnde

HAZ vom 16.12.2017

Rappelvoll und festlich

KGS Sehnde füllt mit Konzerten zweimal das Forum

Das Blasorchester intoniert bereits nach einem halben Jahr Übungszeit Weihnachtslieder sicher. Foto: Köhler

Das Blasorchester intoniert bereits nach einem halben Jahr Übungszeit Weihnachtslieder sicher. Foto: Köhler

 

Sehnde.  Blasorchester, Chor und Folk-AG, Lehrerband Paukerface, die Schulband Wooden Soul und talentierte Solisten: Die Kooperative Gesamtschule (KGS) hat so manches an musikalischen Pfunden, mit denen sie wuchern kann. Und genau das tat sie auch: mit zwei Weihnachtskonzerten im rappelvollen Forum. Nicht etwa mit zweimal dem gleichen Programm. Dazu hatten die Akteure einfach viel zu viel vorbereitet. Von klassischen Weihnachtsliedern bis hin zu symphonischen Stücken bekamen die Besucher die ganze Spanne Musik auf die Ohren. 

Den Auftakt am Donnerstag machte das Blasorchester 6 mit „God Rest You, Merry Gentlemen“. Die erst seit einem halben Jahr probenden Fünftklässler spielten sich schon recht intonationssicher mit teils wechselnden Stimmen durch bekannte Stücke wie „Jingle Bells“ und „Morgen kommt der Weihnachtsmann“. Aida Mammadov brachte die Tasten mit Beethovens „Für Elise“ gekonnt zum Klingen. Die Folk-AG sorgte für Schwung und internationales Flair mit schwedischen Polonaisen, irischen Reels und dem Stück „Olle-Schottisch“. „Wir werden sie gleich aus ihrer soeben errungenen Weihnachtsstimmung reißen“, kündigte Andreas Engelhorn den Auftritt seines Blasorchesters 7 an. Das hatte sich mit „Faciligeti“ nämlich neue Musik auf die Fahne geschrieben: „Der Komponist ist beispielsweise auch in Kubricks ‚Odyssee im Weltall’ zu hören“, stimmte der Musiklehrer die Zuhörer vorsichtig ein und erklärte, was sie denn erwarte. Etwa einen nach und nach aufgebauten Klangteppich aus allen zwölf Halbtönen:  „Das ist, wie wenn man beim  Klavier auf alle schwarzen und weißen Tasten gleichzeitig drückt.“ Oder einen Kanon, bei dem ohne Pausen zwölf Stimmen hintereinander einsetzen und einen gewollten „Klangmatsch“ produzieren. „Für die Schüler ist es eine Herausforderung, weil sie ganz genau zählen müssen“, sagte der Pädagoge. Und tatsächlich gab es für das toll gespielte, wenn auch gewöhnungsbedürftige Stück großen Beifall. 

Den sicherte sich auch die Schulband mit einer Variante von Elvis’ „Jailhouse Rock“ und der Chor mit „We Are the World“ und „Impossible“. Herausragend war Katherina Mietz als Solistin: Mit ihrer vollen, warmen und gefühlvollen Stimme zog sie ihre Zuhörer sofort in den Bann. Das „dienstälteste“ Blasorchesters mit Mitgliedern aus Klasse zehn bis Oberstufe ließ es dann mit „Morgenstimmung“ und „In der Halle des Bergkönigs“ aus Griegs „Peer Gynt Suite“ symphonisch werden. Zum Abschluss war das Publikum beim großen Finale mit allen Akteuren auch dabei: Ein gemeinsames „Es ist ein Ros entsprungen“ beendete einen kurzweiligen Abend voller gelungener Darbietungen.

 

Aida Mammadov spielt „Für Elise". Foto: Köhler

Aida Mammadov spielt „Für Elise". Foto: Köhler

 


 

 

HAZ vom 07.12.2017

Erster Spatenstich an KGS Anfang 2019?

Ausschreibung für Erweiterungsbau läuft bereits / Rat berät über Ersatz für marode Halle Feldstraße

Sehnde. Die Stadt Sehnde hat die Planung für den an der Waldstraße vorgesehenen Erweiterungsbau der Kooperativen Gesamtschule (KGS) jetzt europaweit ausgeschrieben. Bis zum ersten Spatenstich komme auf die Stadt ein langwieriges Verfahren mit vielen Unwegsamkeiten zu, betonte Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke am Donnerstag.

Die zweistufige, europaweite Ausschreibung sei Pflicht, sagte Lehrke. Danach könne frühestens im Januar ein Architektenbüro mit der Planung beauftragt werden. Ziel sei es, dem Verwaltungsausschuss am 12. März nächstes Jahr einen Beschluss vorzuschlagen, sagte Lehrke. „Schneller geht es einfach nicht.“

Der Bürgermeister weiß, dass in der KGS in Bezug auf die Raumsituation gewaltig der Schuh drückt: So konnte unlängst erst einer neuen Sozialarbeiterin kein angemessener Arbeitsplatz geboten werden, sie wurde nun vorübergehend im Projektraum der Schule untergebracht. „Wir werden im Zuge des Erweiterungsbaus auch für unsere Sozialarbeiter Büroräume schaffen“, kündigte der städtische Fachdienstleiter Wolfgang Bruns an. 

Die Planung für die zweistöckige KGS-Erweiterung mit mehr als 16  Räumen soll der Sehnder Rat am 14. Dezember beschließen. Wenn sich die Politiker im Frühjahr auf ein Konzept verständigt haben, soll eine Wirtschaftlichkeitsberechnung folgen. Dabei soll geklärt werden, ob es sinnvoller ist, das Gebäude in eigener Verantwortung zu erstellen oder mittels ÖPP (Öffentlich-private Partnerschaft). Im Herbst nächsten Jahres wolle man dann „bauantragsreif“ sein, sagte Bruns. Bürgermeister Lehrke rechnet mit einem Spatenstich für den Erweiterungsbau nicht vor Januar 2019.

Ähnlich sieht es mit dem Bauvorhaben auf dem Grundstück an der Chausseestraße aus. Die Stadt bereite da bereits die Ausschreibung für die Planungen vor, sagte Fachdienstleiter Bruns. Der Rat soll am 14. Dezember auch dafür die Weichen stellen und entscheiden, ob zur geplanten Vierfeldhalle gleich ein weiterer Neubau als Ersatz für die marode Halle an der Feldstraße erstellt werden soll. Bürgermeister Lehrke betonte, dass für den Turnhallenneubau an der Chausseestraße noch planungsrechtliche Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Die Verfahren für die Bauvorhaben an der Waldstraße und an der Chausseestraße sollen im nächsten Jahr parallel laufen. Bürgermeister Lehrke hat bereits einen Zeitplan: „Ziel ist, dass beide Objekte im Sommer 2020 ans Netz gehen.“

 


 

 

HAZ vom 06.12.2017

Mit Smart und Drumsticks zu den eigenen Wurzeln

Autorin Nikola Huppertz liest an der KGS

Autorin Nikola Huppertz liest an der KGS
Autorin Nikola Huppertz liest an der KGS. Foto: Köhler

 

Spannenden, aber nicht ganz einfachen Stoff hatte die Schriftstellerin Nikola Huppertz den Sechsklässlern der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Sehnde mit ins Selbstlernzentrum gebracht. In dem im August erschienenen Buch mit dem Titel „Woher ich meine Sommersprossen habe“ erfährt die 12-jährige Lissi – blond, sommersprossig und begeisterte Schlagzeugerin – vom Unfalltod ihres unbekannten leiblichen Vaters Markus und begibt sich gemeinsam mit ihrer Mutter Solveig auf seine Spuren. 

Behutsam kam Huppertz an passenden Stellen der passend zum Vorlesewettbewerb der Sechstklässler über den Friedrich-Bödecker-Kreis organisierten Lesung mit den Jugendlichen ins Gespräch. „Vielleicht ist sie nicht ganz so traurig, weil sie ihn ja nicht kannte und liebgewonnen hatte“, mutmaßte eine Schülerin. „Vielleicht ist sie es aber auch gerade deshalb. Weil sie ja nun keine Chance mehr hat, ihn kennenzulernen“, wandte einer ihrer Mitschüler ein. Gebannt lauschten die Jugendlichen der 41-Jährigen, als sie erzählte, wie Lissi ihrem Vater auf einer sommerlichen Reise zu Orten der Vergangenheit dann doch noch näherkommt. 

Im Anschluss löcherten die Schüler die Autorin mit Fragen nach ihrem Schreiben, ihren Lieblingsbüchern und echten Vorbildern. Die empfahl den Jugendlichen: „Wenn ihr Spaß am Schreiben habt: lest viel und probiert euch einfach aus“, ermutigte Huppertz dazu, ihr nachzueifern.  ks

 


 

 

 

HAZ vom 30.11.2017

CDU/FDP: Zeitgleich zwei Hallen bauen

Ratsgruppe will Sparpotenzial beim Turnhallenneubau ausloten / Dritte Etage für KGS bei Bedarf

Sehnde.  Die Ratsgruppe CDU/FDP hat sich beim Thema Neubau von Turnhallen jetzt endgültig positioniert: Beide Parteien favorisieren den Bau einer Vierfeldhalle und einer Zweifeldhalle an der Chausseestraße – und zwar zeitgleich. Damit könne der Grundstein für ein attraktives Sportzentrum geschaffen werden. In der gemeinsamen Sitzung des Finanz- und Stadtentwicklungsausschusses erklärten Ratsmitglieder allerdings, dass in den geplanten Kosten von fast 12 Millionen Euro noch deutliches Sparpotenzial stecke. Darüber hinaus soll die zweigeschossige Erweiterung der Kooperativen Gesamtschule (KGS) so geplant werden, dass bei Bedarf in der Zukunft noch eine dritte Etage draufgesattelt werden könnte.

„Der zeitgleiche Bau der beiden Hallen bietet Synergieeffekte und bedeutet für die nächsten Generationen von Schülern und Sportlern ein bedarfsgerechtes Hallenangebot“, erklärt Gruppensprecher Klaus Hoffmann (CDU). Die Gruppe ist der Auffassung, dass nur der Bau von zwei neuen Hallen mit anschließendem Abriss der maroden Halle Feldstraße I eine zukunftsorientierte Lösung für den Schul- und Vereinssport sein könne. Aufgrund der „schwierigen Haushaltssituation“ – Sehnde hat ein Defizit von mehr als 4 Millionen Euro – müsse die Stadt über die üblichen Finanzierungswege hinaus auch öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) in allen Varianten prüfen. „Sparsamkeit und wirtschaftliche Vernunft dürfen nicht außer Acht gelassen werden und alternative Finanzierungswege deshalb kein Tabu sein“, resümiert Hoffmann. Diese Möglichkeit haben die beiden Ausschüsse bereits für den Neubau und die Erweiterung der Feuerwehrhäuser in Sehnde, Haimar und Höver beschlossen. 

 

Sparpotenzial ausloten

Die Verwaltung plant bereits den zeitgleichen Bau von zwei neuen Turnhallen, wie Daniela Rössing, Leiterin des Fachdienstes Gebäudewirtschaft, bestätigte. Für die Planung und den Ankauf der Grundstücke sieht die Stadt im nächsten Jahr 1,85 Millionen Euro vor. Das kam Edgar Bäkermann (SPD), Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, ebenso wie die Gesamtsumme etwas viel vor: „Eventuell können wir da noch die Sparschraube ansetzen.“ Ähnlich sieht es Hartmut Völksen (CDU). Die Sporthalle in Schwarmstedt etwa, die sich eine Delegation im Oktober angesehen hatte, habe nur rund 6 Millionen Euro gekostet. „Da ist noch Luft für Einsparungen“, resümierte Völksen. Günter Pöser (Grüne) beklagte sich, dass die Planungen für beide Hallen unübersichtlich seien und es transparenter und verständlicher gewesen wäre, die Neubauten getrennt zu betrachten. Beide Ausschüsse stimmten aber mit großer Mehrheit für die Vorgehensweise.

Die zweigeschossige Erweiterung der KGS an der Waldstraße soll so konzipiert werden, dass bei Bedarf noch eine dritte Etage darauf gesetzt werden kann.

Darüber hinaus wollen CDU und FDP die Erweiterung der KGS langfristig zukunftsfit machen. Der geplante zweigeschossige Bau auf der Brachfläche der abgebrannten Turnhalle an der Waldstraße solle deshalb statisch so konzipiert werden, dass bei Bedarf eine weitere Etage darauf gesetzt werden kann.

 

KGS-Erweiterung notwendig

„Wir stellen fest, dass unsere KGS ständig wächst und notwendige Erweiterungen immer schwieriger werden“, erläutert Sepehr Sardar Amiri (CDU), Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Sport, Kultur und Soziales. „Mit unserem Antrag wollen wir für die Zukunft gerüstet sein und schnelle Lösungen im Bedarfsfall ermöglichen.“ Dazu gebe es auch ein überarbeitetes Raumprogramm, über das der Rat in seiner Sitzung am 14. Dezember entscheiden soll. Die KGS habe ihren Bedarf noch einmal angepasst, statt der wie bislang geplanten 16 Klassenräume könnten es nun auch zwei bis drei mehr werden, sagt Amiri.

Die Erweiterung einer der größten weiterführenden Schulen in Niedersachsen wird rund 5,8 Millionen Euro kosten. Baubeginn könnte Ende nächsten Jahres, die Fertigstellung im Sommer 2020 sein. „Dies könnte eventuell auch ein ÖPP-Projekt werden“, sagte Völksen. Nötig sei auch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, ergänzte Hoffmann, ebenso eine Baubegleitung wie beim Selbstlernzentrum, wie Wolfgang Toboldt (SPD) hinzufügte.

 


 

 

 

HAZ vom 25.11.2017

Viel Lob und Dank für Carsten Milde

KGS Sehnde verabschiedet ihren langjährigen Schulleiter / Neue Aufgabe in der Landesschulbehörde

Rückblick am Rednerpult: Carsten Milde hat bei seiner Verabschiedung das letzte Wort. Fotos: Eggers

Rückblick am Rednerpult: Carsten Milde hat bei seiner Verabschiedung das letzte Wort. Fotos: Eggers

 

Sehnde. Mit lieben Worten, Geschenken, Musik und stehenden Ovationen: Die Kooperative Gesamtschule (KGS) Sehnde hat  gestern ihren Schulleiter Carsten Milde in einer Feierstunde im Forum verabschiedet. Milde war 15 Jahre an der KGS tätig, zwölf Jahre davon in der Schullleitung und fast drei Jahre als Schulleiter. Seit ei­ner Woche ist der Arpker nun als Dezernent in der Niedersächsischen Landesschulbehörde im Einsatz. Zur offiziellen Verabschiedung kehrte der 50-Jährige gestern Nachmittag aber noch einmal an die KGS zurück.

Kollegium, Schüler, Vertreter aus Rat und Verwaltung sowie einige Ehrengäste bereiteten Milde eine herzliche Abschiedsfeier, bei der es für Milde jede Menge Lob und Dank gab. Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke bedankte sich bei Milde für dessen „stets vertrauensvolle und offene Zusammenarbeit mit der Verwaltung“. Milde habe in seinen drei Jahren als Chef schon mehr erlebt, als mancher Rektor in seiner gesamten Schullaufbahn, betonte Lehrke und spielte damit auf den verheerenden KGS-Großbrand im März 2015 und den der Sporthalle an der Waldstraße im Juni 2016 an. „Mit dem Blick für das Wesentliche und das Machbare“ habe Milde in seiner Zeit als KGS-Chef zudem die Einführung des Ganztagsbetriebs, die Unterrichtsumstellung auf den 80-Minuten-Takt, den Neubau der Mensa und des Selbstlernzentrums begleitet.

Vertreter aus Schulleitung, Kollegium, Schulelternrat und Schulpersonalrat lobten Milde unter anderem als „stets interessierten Gesprächspartner auf Augenhöhe“. Milde habe mit allen Beteiligten Schule gelebt und Schüler stets mit ihren Stärken und Schwächen angenommen.

 

Helga Akkermann, langjährige Vorgängerin von Carsten Milde, hält die Gastrede.

Helga Akkermann, langjährige Vorgängerin von Carsten Milde, hält die Gastrede.

 

Helga Akkermann, Mildes langjährige Vorgängerin, hätte ihren Nachfolger zwar gern viel länger in Sehnde gesehen. Aber anderthalb Jahrzehnte an der KGS sei­en ein phänomenaler Treue­beweis. „Und da darf man sich dann auch mal verändern“, meinte Akkermann. An Milde gewandt sagte sie: „Wo du dich einbringst, wirst du intellektuell und menschlich immer eine Bereicherung sein.“ Dass Milde nun ausgerechnet in die als etwas bürokratisch und sperrig verschrieene Landesschulbehörde frischen Wind bringt, freue sie daher diebisch.

Verbale Seitenhiebe auf seinen neuen Arbeitsplatz musste sich Milde auch von anderen Rednern gefallen lassen. Sein Kollegium wünschte ihm für seinen weiteren Werdegang ein freundliches Arbeitsklima und nette Kollegen. „Ich weiß nicht, ob du damit hier bei uns nicht besser gefahren wärst“, sagte Mathias Gieska vom Schulpersonalrat augenzwinkernd.

Milde hatte bei seiner Verabschiedung schließlich das letzte Wort. Mit Fotos auf der Großbildleinwand blickte er noch einmal auf seine KGS-Zeit. Dabei gab er viel Lob zurück – für „ein tolles Kollegium“ und „großartige Schüler“. Der Schule wünschte er, dass sie ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzt, sich nie auf dem Erreichten ausruht  und sich bei allem ihre offene und wertschätzende Haltung bewahrt.  Am Ende gab es für den ehemaligen KGS-Chef stehende Ovationen.

 

Die Lehrerband Paukerface sorgt für das musikalische Rahmenprogramm.

Die Lehrerband Paukerface sorgt für das musikalische Rahmenprogramm.

 


 

 

 

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