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Presseberichte über die KGS Sehnde

Sehnde-News vom 11.11.2017

KGS Sehnde bietet Elternabend zur Schulwahl an

Die KGS Sehnde lädt alle interessierten Eltern der Kinder des derzeitigen 4. Jahrgangs vor allem aus den Sehnder Grundschulen zu einem Informationsabend für Dienstag, 21. November, um 18 Uhr in das Forum der KGS Sehnde Am Papenholz ein. Die Informationen richten sich vornehmlich an die Eltern, die Kinder des 4. Jahrganges dürfen aber gerne dabei sein.

Die Kinder der 4. Klassen der Sehnder Grundschulen verlassen diese am Ende des Schuljahres und wechseln eventuell auf die KGS Sehnde. Um den Eltern und Erziehungsberechtigten die Entscheidung zu erleichtern, welche Schule für ihr Kind die richtige ist, hat die Schulleitung der KGS die Eltern eingeladen, sich über die Möglichkeiten und den Aufbau der jeweiligen Schulform informieren.

Dabei geht es im Besonderen um die erreichbaren Abschlüsse an der KGS, insbesondere über den Bildungsweg bis zum Abitur. Auch über die kombinierten Haupt- und Realschulklassen, den Ganztagsbetrieb und seine Rhythmisierung, die Klassenstunden und die Stärkung des selbstständigen Lernens werden dargestellt. Dazu folgen Informationen zu den verschiedenen Angeboten der KGS, wie Musikangebote und Sport.

 


 

 

 

Sehnde-News vom 04.11.2017

Feueralarm an der KGS

Großer Schreck in der Abendstunde bei der Feuerwehr Sehnde. Zu einem Vollalarm wurde die Ortswehr am Donnerstagabend um 17.58 Uhr mit Sirene alarmiert, knapp zwei Minuten bevor die Ratssitzung begann. Schnell sprach sich herum, dass der Alarm die Mensa der KGS am Papenholz betraf. Erinnerungen an die Großbrände wurden gleichzeitig wach. Nichts genaues war bekannt, der Alarm war durch einen Brandmelder ausgelöst worden.

Sofort rückte der Sehnder Löschzug aus – und konnte kurz nach dem Eintreffen an der Mensa Entwarnung melden. Dort feierten die Schüler der KGS mit zwei nacheinander ablaufenden Discos und hatten dabei auch eine Nebelmaschine eingesetzt, die dann wohl den Alarm auslöste. Sehr zur Zufriedenheit des Stadtrates und der Verwaltung, die an diesem Abend auch über den Neubau der abgebrannten Sporthalle berieten, rückte die Feuerwehr nach Zurücksetzen des Melders wieder ein.

 


 

 

 

HAZ vom 04.11.2017

Neue Turnhalle kommt an Chausseestraße

Baustart frühestens Ende 2018 / KGS-Erweiterungsbau an der Waldstraße / Hallen-Planung gemeinsam mit Vereinen

An der Sehnder Chausseestraße soll eine neue Turnhalle entstehen. Foto: Oswald-Kipper

An der Sehnder Chausseestraße soll eine neue Turnhalle entstehen. Foto: Oswald-Kipper

 

Sehnde. Der Rat der Stadt hat am Donnerstagabend den Weg frei gemacht für den Bau einer neuen Sporthalle an der Chausseestraße. Als Folge aus dieser Entscheidung kann auch der Erweiterungsbau der Kooperativen Gesamtschule (KGS) an der Waldstraße – auf der Fläche der abgebrannten Turnhalle – errichtet werden.

„Die Grundstücksfrage ist geklärt“, sagte Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke am Freitagvormittag. Im nicht öffentlichen Teil der Ratssitzung hatte er den Politikern von den erfolgreichen Grundstücksverhandlungen der Stadt berichtet. Diese machen es nun möglich, ein Grundstück an der Chausseestraße zu erwerben.

Laut  Bürgermeister Lehrke müssen nun erst einmal die Verträge unterschrieben werden. „Dann werden die Planungen für die Bauten zügig vorangetrieben“, verspricht er. Dazu gehört etwa eine Flächennutzungsplanänderung für das Gebiet an der Chausseestraße. Mit der Planung der Gebäude will die Stadtverwaltung Architekten beauftragen. Eine Ausschreibung dafür soll ebenfalls bald starten.

Carl Jürgen Lehrke rechnet mit Ergebnissen aber nicht vor Herbst 2018. Die Planungen der Architekten sollen dann dem Rat wieder zur Abstimmung vorgelegt werden. Die Bauprojekte müssten laut Lehrke danach europaweit ausgeschrieben werden. Mit einem Baustart für die neue Sporthalle rechnet der Bürgermeister daher nicht vor Ende 2018.

Sehndes Sportringvorsitzender und CDU-Ratsmitglied Ralf Marotzke ist sehr froh über die aktuelle Entwicklung. „Es ist nun klar und deutlich zu erkennen, dass es vorangeht“, sagt Marotzke. Er hatte in den vergangenen Wochen immer wieder darauf gedrungen die Planungen zügig fortzuführen. 

Vierfeldhalle ist Favorit

Auch SPD-Fraktionschef Olaf Kruse, der vor Kurzem noch die schleppenden Verhandlungen kritisiert hatte, ist nun „mit dem Ergebnis zufrieden“. Es sei deutlich geworden, dass die Verwaltung stets an der Sache gearbeitet habe. „Man hat es nur schlecht kommuniziert und die Politik nicht mitgenommen“, sagt Kruse.

Vertreter aus Verwaltung, Politik und des Sportrings haben sich vor zwei Wochen bereits moderne Sporthallen in Schwarmstedt und in Hannover-Mühlenberg angeschaut. Beides sind Modelle, die auch in Sehnde gebaut werden könnten.

Als Sportring-Vorsitzender spricht sich Ralf Marotzke für das Modell einer Vierfeldhalle aus, wie er sie in Schwarmstedt gesehen hat: „Das entspricht in etwa dem, was die abgebrannte Halle an der Waldstraße geboten hat“, sagt er. In der Dreifeldhalle mit angegliedertem sogenannten Turnschlauch hatten mehrere Sportgruppen zeitgleich trainieren können, sagt er. 

Ralf Marotzke geht nun davon aus, dass der städtische Fachdienst zusammen mit der Kooperativen Gesamtschule und den Vereinen die neue Halle plant und dabei festlegt, „welche Erfordernisse die neue Sporthalle an der Chausseestraße beinhalten soll.“

 


 

 

 

HAZ vom 27.10.2017

Turnhallendach an der Feldstraße ist wieder undicht

Wirtschaftlichkeitsprüfung soll klären, ob sich die Sanierung des Sportgebäudes lohnt oder ein Neubau nötig ist

Die Politiker nehmen die marode Halle unter die Lupe – der braune Fleck am Boden stammt von Wasser, das erst kürzlich durchs Dach eingedrungen ist.
Die Politiker nehmen die marode Halle unter die Lupe – der braune Fleck am
Boden stammt von Wasser, das erst kürzlich durchs Dach eingedrungen ist.
 

Sehnde. Das Dach der maroden alten Turnhalle I an der Feldstraße hat schon wieder eine undichte Stelle. Darüber hat Fachdienstleiter Wolfgang Bruns den Schulausschuss unterrichtet. Die Schüler der KGS und Sportler aus den Vereinen können die Halle jedoch weiterhin nutzen.

Das Flachdach der mehr als 40  Jahre alten Halle war schon mehrmals defekt und wurde an den kaputten Stellen immer wieder geflickt. Zuletzt nun tropfte wieder das Regenwasser auf den Turnhallenboden. Dort habe es aber glücklicherweise keinen größeren Schaden angerichtet, sagte Bruns. Eine Dachdeckerfirma sei mit dem Beheben der Schäden beauftragt worden. „Ich rechne damit, dass das innerhalb kürzester Zeit erledigt wird“, sagte Bruns. Die Halle werde immer wieder geflickt, um sie als eine von zwei Hallen in Sehnde überhaupt verkehrstüchtig zu halten, erläuterte Bruns den Politikern.

Eigentlich sollte die marode Halle nämlich schon lange saniert beziehungsweise abgerissen und neu gebaut werden. Der Brand der gegenüberliegenden Großturnhalle an der Waldstraße im vergangenen Jahr machte das Vorhaben aber zunichte. „Wir können uns jetzt nicht erlauben, eine weitere Halle zu sperren, um sie umfangreich zu sanieren“, machte Bruns das Dilemma klar. Das bestätigte auch Ralf Marotzke, Ratsvorsitzender und Sportring-Chef.

Der Ausschuss diskutierte dennoch über die mögliche Zukunft der Halle. Laut Ratsbeschluss ist sowohl ein Neubau als auch die Sanierung der kleinen Halle möglich. „Wir werden eine Wirtschaftlichkeitsprüfung machen und darlegen, ob sich eine Sanierung lohnt oder ein Neubau notwendig wird“, sagt Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke. Danach entscheide der Rat. Als Standort kämen sowohl die Chausseestraße als auch die Feldstraße infrage. An der Chaussee-straße könnte mit den beiden Hallen eine Art Sportzentrum entstehen. „Das hängt alles vom Ausgang der Grundstücksverhandlungen ab“, betont Lehrke.

Die Stadt befindet sich seit Monaten in Gesprächen mit zwei Grundstückseigentümern im Bereich Chausseestraße/Trendelkamp. In der Ratssitzung am Donnerstag, 2. November, will der Bürgermeister den Rat über das Ergebnis informieren.

 


 

HAZ vom 20.09.2017

Carsten Milde will die KGS verlassen

„Eine seltene Chance“: Schulleiter hat sich zur Landesschulbehörde beworben

Von Oliver Kühn
 
Die beiden verheerenden Brände des O-Trakts im März 2015 und der Turnhalle im Juni 2016 waren mit die größten Herausforderungen für Schulleiter Carsten Milde.

Geht voraussichtlich im Herbst: Carsten Milde.Foto: Archiv
 

Sehnde. Das dürfte für viele sehr überraschend kommen: Carsten Milde, Schulleiter der Kooperativen Gesamtschule Sehnde (KGS), will die Schule verlassen und hat sich zur Landesschulbehörde beworben. Damit würde die Leiterstelle in einer der größten weiterführenden Schulen Niedersachsens das erste Mal in ihrer Geschichte vakant werden.

Milde hat sich als schulfachlicher Dezernent für die Regionalabteilung Hannover der Landesschulbehörde beworben. „Das ist eine neue Herausforderung und eine seltene Chance“, sagt der 50-Jährige. Er habe nun die Hälfte seines Berufslebens erreicht, und solche Stellen gebe es nur selten. Sollte Milde in die Schulaufsicht wechseln, wäre er im Dezernat III für 20 Gesamtschulen und Gymnasien zuständig – um möglichen Interessenskonflikten aus dem Weg zu gehen, allerdings nicht für die KGS und auch nicht für Schulen in Lehrte, weil dort seine Kinder auf die IGS gehen.

Allerdings sei noch nichts entschieden, betont Milde. Der zweite Teil des Bewerbungsverfahrens gehe erst Ende September über die Bühne. Dann könne es aber sehr schnell gehen. Milde rechnet mit einer Entscheidung noch in diesem Herbst. Dann wäre die Stelle des Schulleiters der KGS Sehnde das erste Mal seit ihrem 25-jährigen Bestehen vakant. Aber nicht führerlos, wie Milde unterstreicht. „Wir haben eine sechsköpfige Schulleitung, und fünf davon bleiben ja.“ Die Kontinuität im Schulleben sei damit gewährleistet. Milde ist erst der dritte Schulleiter in einem Vierteljahrhundert. Mit die größten Herausforderungen waren das Management der Sanierung der Schule nach dem verheerenden Großbrand im März 2015 und nach dem Großbrand der Turnhalle im Juni 2016.

Milde ist seit 15 Jahren an der KGS tätig, davon seit knapp drei Jahren als Schulleiter. Er war zwölf Jahre in der Schulleitung vertreten und zudem Didaktischer Leiter. Außerdem unterrichtet er Mathematik und Sport. Zuvor war er nach seinem Referendariat an der KGS Ronnenberg beschäftigt.

Die Arbeit an der KGS sei zwar ein „Traumjob“, aber auch sehr stressig. Dies sei aber nicht der Hauptausschlag gewesen, betont Milde. „Die Arbeitszufriedenheit war noch nie so hoch wie jetzt, die Belastung aber auch nicht“, resümiert der 50-Jährige. Die neue Tätigkeit in der Landesschulbehörde werde zwar auch „kein laues Leben“, dafür könne er aber anders als jetzt wenigstens seine Überstunden notieren.

In der Behörde wechsele er zwar zur Schulaufsicht, wolle aber seine Kollegen in den Schulen intensiv beraten und unterstützen. „Mein Ziel war es stets, die Rahmenbedingungen für gute Bildung zu verbessern“, nennt Milde als sein Credo. Dies sei auch sein politischer Antrieb als Ratsherr von Bündnis 90/Die Grünen in Lehrte gewesen. Mit dem Wechsel werde er zwar nicht mehr als Schulleiter pädagogisch wirken können, dafür auf einer anderen Ebene und breiter gestreut.

Seine Kollegen habe er schon länger informiert und dabei viel Bedauern herausgehört – was einem Kompliment gleichkommt. Die Zusammenarbeit im Kollegium sei sehr kollegial, und auch der Umgang der Politiker in Sehnde mit der Schule sei stets sehr gut, ergebnisorientiert und offen gewesen, bedankt sich Milde rückblickend.

 

 

 

 

 

 

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