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Schulausfälle in Nds.

  • Weener Unterrichtsausfall, bis 25.05.2018 ca. 13:00 Uhr Aufgrund eines Brandschadens fällt an der Förderschule, Bürgermeister-Werner-Straße 32, bis einschließlich Freitag, den 25.05.18, der Unterricht aus. Eine Notbetreuung ist eingerichtet.

Presseberichte über die KGS Sehnde

HAZ vom 11.05.2017

KGS-Schüler sind jetzt Junior-Coaches

Niedersächsischer Fußballverband bildet in KGS Sehnde 14- bis 18-Jährige aus

Nick Beermann erklärt den Grundschülern, wie sie korrekt gegen den Ball treten.
„Nicht mit der Spitze, sondern mit dem Innenrist“: Nick Beermann erklärt den Grundschülern, wie sie korrekt gegen den Ball treten.Fotos: Eggers (2)
 

Sehnde. In der Sporthalle an der Feldstraße dreht sich derzeit alles um Fußball. Der Niedersächsische Fußballverband (NFV) bildet dort Jugendliche zu sogenannten Junior-Coaches aus. Der Lehrgang ist der Einstieg in eine offizielle Trainer-Lizenz-Ausbildung.

Referenten des NFV leiteten die Jugendlichen dabei seit Montag in insgesamt 40 Unterrichtseinheiten an. Neben Fußballfachwissen, rechtlichen Aspekten und dem Basiswissen in Erster Hilfe lernten die 14- bis 18-Jährigen unter anderem, wie sie Trainingseinheiten vorbereiten und durchführen, worauf es beim Umgang mit Kindern ankommt und welche Spiel- und Turnierformen es gibt.

Am Mittwoch setzten die angehenden Junior-Coaches ihr Wissen in die Praxis um und führten ein Fußballtraining mit Viertklässlern der Astrid-Lindgren-Grundschule durch. KGS-Schüler Nick Beermann zeigte seiner Gruppe, wie man zielgenaue Pässe spielt. „Das ist schon ein wenig stressig, weil die Kinder mitunter so wuselig sind“, sagte der 15-Jährige. Um die Gruppe beisammenzuhalten, setze er daher seine Stimme ein. „Man muss schon etwas lauter sprechen, aber die Kinder nicht anschreien“, erklärte Beermann.

Vorstufe zum Trainer

Er ist selbst aktiver Fußballer beim MTV Ilten. Die Ausbildung zum Junior-Coach reizt ihn, weil er sich vorstellen kann, sich beim MTV später selber einmal als Trainer zu engagieren. Bei den Grundschülern kam sein Training bereits bestens an. „Er ist ganz nett und kann total gut erklären – ich hab alles verstanden“, sagte die zehnjährige Carolin.

Als Junior-Coach darf Beermann in der Schule bei außerunterrichtlichen Sportangeboten und Projektwochen unterstützen, in Vereinen kann er sich als Betreuer, Co-Trainer oder Trainer bewerben. „Darüber hinaus geht es aber auch um Persönlichkeitsentwicklung“, erklärte NFV-Referent Kim Neubert. In der Ausbildung zum Junior-Coach würden die Jugendlichen lernen, Verantwortung zu übernehmen, soziale Kompetenzen zu entwickeln und selbstbewusst vor Gruppen aufzutreten, sagte Neubert.

An der Junior-Coach-Ausbildung nahmen 21 Jugendliche teil, darunter 17 von der KGS. Die anderen vier Schüler kamen von Schulen aus Lehrte, Peine, Pattensen und Hannover. Für ihre erfolgreiche Teilnahme bekommen sie am Donnerstag ein Zertifikat. In einem zweiten Schritt haben die frisch gebackenen Junior-Coaches die Möglichkeit, die Teamleiter-Lizenz oder die Trainer-C-Lizenz des Deutschen Fußballbundes (DFB) zu erwerben.

Mit der sogenannten C-Lizenz haben sie dann die Berechtigung, Fußballmannschaften bis zur Amateur-Oberliga zu trainieren. „Die 40 Ausbildungsstunden werden auf die C-Lizenz angerechnet“, erklärte KGS-Lehrer Stefan Bahls, der die Junior-Coach-Ausbildung an der KGS organisiert.

Laut Neubert gibt es in Niedersachsen derzeit rund 2800 Junior-Coaches. Der NFV bietet die Ausbildung seit sechs Jahren an und geht damit in Schulen und Vereine.

Mit dem Ball um die Hütchen herum: Die Trainingseinheit haben die angehenden Junior-Coaches eigenständig erarbeitet.
Mit dem Ball um die Hütchen herum: Die Trainingseinheit haben die angehenden Junior-Coaches eigenständig erarbeitet.
 
 

 
 
HAZ vom 06.05.2017

Lernlandschaft mit Wohlfühlatmosphäre

KGS bietet Schülern ideale Bedingungen / 14 Computerplätze und Gruppenraum

Das Podest dient sowohl als Bühne für Präsentationen als auch als gemütliche Leseecke
Das Podest dient sowohl als Bühne für Präsentationen als auch als gemütliche Leseecke. Fotos: Eggers
 

Sehnde. Bücher über Bücher, moderne PC-Plätze und eine Leseecke mit Kuschelkissen: Mit dem neuen Selbstlernzentrum bietet die Kooperative Gesamtschule (KGS) Sehnde ihren 1750 Schülern ideale Bedingungen, um selbstständig mit analogen und digitalen Medien zu lernen. Ein Blick in die neue Lernwelt.

Herzstück und Hingucker des neuen KGS-Selbstlernzentrums mitsamt der neu gestalteten Stadtbücherei ist ein rundes Podest, das mit seinem blauen Sitzkissen sowohl als gemütliche Leseecke als auch als Bühne für Präsentationen genutzt werden kann. Im Boden eingebaut ist eine mobile Rampe für Rollstuhlfahrer. „Das war der Politik damals sehr wichtig“, erklärt Schulleiter Carsten Milde.

Das Selbstlernzentrum an sich kommt ebenfalls vielseitig daher. Es bietet 14 Computerarbeitsplätze, an denen die Schüler im Internet recherchieren und auf das Schulnetz zugreifen können. Darüber hinaus gibt es Gruppentische zum gemeinsamen Arbeiten und einen Gruppenraum, der sich mit Schiebetüren bei Bedarf abtrennen lässt. Im „Study Room“ in der sogenannten Rotunde stehen den Schülern fünf Plätze für besonders ruhiges Arbeiten zur Verfügung. „Hier ziehen sich die Schüler auch gern in den Pausen zum Lesen zurück, um einfach mal runterzufahren“, erklärt Büchereileiterin Kerstin Köster. Insgesamt gibt es im Selbstlernzentrum (SLZ) 60 Stühle. Lehrer können das SLZ außerdem auch für ihren Unterricht buchen.

Bücher und Zeitschriften stehen in Regalen an der Wand. Einige Regale haben Rollen, damit man sie – etwa für Veranstaltungen – mühelos beiseiteschieben kann. Die Innenausstattung wurde bewusst in den sogenannten Nichtfarben Schwarz und Weiß gehalten. „Im Vordergrund sollen die Medien stehen“, erklärt Milde. Alles in allem beherbergt das SLZ in seiner Bibliothek rund 15 000 Bücher. Köster und ihr Team haben mittlerweile mit der elektronischen Katalogisierung begonnen.

Im Medienzentrum, einem separaten Raum, können Lehrer und Schüler digitale Arbeitsmittel wie Notebooks, Beamer und CD-Spieler ausleihen. An einem separaten Arbeitsplatz sitzt zeitweise zudem ein Mitarbeiter des Medienzentrums Hannover. Gleich daneben ist das Lager, in dem unter anderem Schulbücher und Materialien für ganze Jahrgänge aufbewahrt werden.

Entstanden ist mit dem neuen Selbstlernzentrum laut Milde eine moderne Lernlandschaft mit kurzen Wegen zwischen den einzelnen Arbeitsschritten des Lernens, in der die Schüler ihren Lernprozess mehr und mehr selbst steuern können. „In einer reizüberfluteten Welt ist es heute umso wichtiger, Jugendlichen ein möglichst niedrigschwelliges und offenes Lernangebot zu präsentieren“, betonte auch die ehemalige KGS-Leiterin Helga Akkermann bei der Eröffnung.

 


 

 

 

HAZ vom 04.05.2017

„Herzstück der Schule“

 

Groß, modern und einladend: Die Kooperative Gesamtschule Sehnde hat am Mittwochnachmittag ihr Selbstlernzentrum und die neue Stadtbücherei eröffnet. Schulleiter Carsten Milde (Foto) verzichtete dabei bewusst auf einen formellen Akt wie das Lüften eines Tuches oder das Durchschneiden eines roten Bandes. Der Raumkomplex solle vom ersten Moment an das ausstrahlen, was ihn auszeichne. „Er soll zum Hereinkommen, Stöbern, Schnuppern, Lernen, Recherchieren und Arbeiten einladen“, betonte Milde.

Von den ersten Überlegungen bis zur Fertigstellung sind sechs Jahre vergangen, in denen Politik, Verwaltung und Schule durchaus kontrovers diskutierten. Sehndes Ortsbürgermeister Hartmut Völksen hob hervor, dass aber sowohl der Zeit- als auch der Kostenrahmen mit rund 1,72 Millionen Euro für die Errichtung und Ausstattung eingehalten wurden. Gut zwei Drittel der Summe wurden in das Selbstlernzentrum investiert. In einem ersten Bauabschnitt war zuvor ein neues Lehrerzimmer entstanden. Dies wurde bereits im Juli 2016 eröffnet. Es dockt direkt an das Selbstlernzentrum an. Das neue Herzstück der Schule, wie Milde das Selbstlernzentrum nannte, ist mit Büchern, neuen Medien, PC- und Gruppenarbeitsplätzen und Leseecken ausgestattet.eg

 

 


 

 

HAZ vom 27.04.2017

Stiftung verteilt 17 000 Euro

Lehrte. Fast 17 000 Euro hat die Volksbank-Lehrte-Stiftung an 35 Lehrter und Sehnder Organisationen aus Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung, Sport und Heimatpflege, Umwelt- und Naturschutz sowie für soziale Zwecke gespendet.

Bereits seit fast 20 Jahren unterstützt die Stiftung jedes Jahr zahlreiche Projekte in den beiden Städten. Zwar habe „die Niedrigzinsphase auch die Stiftungen eingeholt“, sagte Vorstandsmitglied Michael Wittkopp bei der Übergabe der Schecks. Aber man habe das Stiftungskapital von einer Million Euro langfristig angelegt und erziele immer noch ansehnliche Erträge.

Davon profitieren so unterschiedliche Organisationen wie Sportvereine und Kirchengemeinden, das Antikriegshaus ebenso wie die Tafel oder eine Spielplatz-Elterninitiative. Auch Schulen und die Stadtbibliothek wurden bedacht. Bei der Übergabe der symbolischen Schecks (das Geld wird überwiesen) stellten die Vertreter der Institutionen ihre Projekte kurz vor. Dabei wiesen mehrere von ihnen darauf hin, dass das Geld deshalb besonders willkommen sei, weil ihnen wegen der Haushaltssperre im vergangenen Jahr eine städtische Unterstützung gefehlt habe.

Die Förderbeträge schwanken zwischen 200 und gut 1000  Euro. „Es sollen ja nur Zuschüsse sein“, sagte Wittkopp. Man wolle möglichst viele Vorhaben unterstützen und „nicht nur ein paar Leuchtturm-Projekte“. Deshalb forderte Wittkopps Kollege Volker Böckmann die anwesenden Vereins- und Verbandsrepräsentanten auf, Werbung für die Stiftung zu machen. Möglichst viele sollten sich bewerben, damit auch viele gefördert werden könnten.

 

Scheck von der Volksbank Lehrte-Stiftung

Auch der Förderverein der KGS Sehnde e.V. wurde mit einer Spende von 500,- EUR
als Zuschuss zur Anschaffung von Whiteboards bedacht und sagt
HERZLICHEN DANK an die Volksbank Lehrte-Stiftung!

 

 


 

 

 

HAZ vom 20.04.2017

SPD nimmt Milde gegen AfD in Schutz

Sehnde. Der SPD-Ratsfraktions- chef Olaf Kruse hat KGS-Schulleiter Carsten Milde gegen AfD-Angriffe in Schutz genommen: Milde habe sich nur „völlig richtig und mit zutreffenden Feststellungen schützend vor die Schulgemeinschaft gestellt“.

AfD-Fraktionschef Wolfgang Ostermeyer hatte nach den Haushaltsbeschlüssen des Rates mit Blick auf den geplanten Ersatzbau für die abgebrannte Sporthalle an der Chausseestraße von einem „Luxusprojekt“ zur Förderung des Breitensports gesprochen, zu der die Stadt nicht verpflichtet sei und für die sie auch kein Geld habe.

Der von Ostermeyer gewählte Begriff „verhöhnt die große Flexibilität, die das Kollegium der KGS Sehnde in Containern und räumlicher Enge nach zwei Bränden bewiesen hat“, hatte Milde in einer Presseerklärung entgegnet. Die Erweiterung und der Sporthallenneubau seien keineswegs freiwillige Angebote, sondern für den Pflichtunterricht der Schule erforderlich.

Daraufhin warf die AfD Milde vor, er habe die Schule „einseitig politisch instrumentalisiert“ und seine dienstliche E-Mail-Adresse für eine persönliche politische Meinungsbekundung missbräuchlich genutzt, und reichte Dienstaufsichtsbeschwerde ein.

Milde habe sich korrekt verhalten, meint Kruse und verweist darauf, dass der KGS-Direktor seine mit der gesamten Schulleitung abgestimmte Stellungnahme vor der Veröffentlichung den im Rat vertretenen Parteien sowie den Vorsitzenden des Rates und des zuständigen Fachausschusses zur Verfügung gestellt habe. Die ungerechtfertigten Vorwürfe im Namen der Schule zurückzuweisen habe Milde „schlecht unter seiner privaten E-Mail-Adresse machen“ können, erklärt der SPD-Fraktionschef.

 


 

 

 

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